BIOttersleben

  • Nächstes Treffen der BI "Fragt uns doch"

    Die nächstne Treffen findet am 07.01.2020 und am 14.01.2020 jeweils um 19.00 Uhr statt. Bitte diese Termine unbedingt vormerken. Nähere Informationen folgen.

  • Nächstes Treffen der BI "Fragt uns doch" am 3.12.

    Auf unserem letzten Treffen, was im Übrigen sehr gut besucht war, sind wir mit den Fraktionsvorsitzenden und Fraktionsvertreter ins Gespräch gekommen. In der intensiven, anregenden und emotional geführten Diskussion haben wir Bürgerinnen und Bürger klar und deutlich haben wir gesagt, was wir von den Plänen der Stadt halten, an den Hängelsberegen eine Biovergärungsanlage zu errichten, nämlich nichts. 
    Nun haben wir für unsere nächste Zusammenkunft einen Fachmann für Biovergäranlagen gewinnen können, der uns die an diesem Abend erwähnte Studie des Witzenhausen-Instituts vorstellen wird. 
    Außerdem wollen wir uns über unser weiteres Vorgehen verständigen.
     
    Nächstes Treffen:
    Wann? Dienstag, den 3.12. um 19.00 Uhr
    Wo? Restaurant & Cafe’  “Am Birnengarten”
     
    Wir freuen uns auf euch.
  • Treffen der BI "Fragt uns doch!" mit Vorstellung der Studie der Witzenhausen - Instituts

    Heute , zum 4. Treffen unserer Bürgerinitiative, stellte uns ein Fachmann für Biovergärungsanlagen die Studie " Effiziente Biovergärung als wichtiger Baustein einer nachhaltigen Klimaschutzstrategie- Empfehlungen für kommunale Entscheindungsträger............." des Witzenhausen-Instituts vor. Es ging dabei um Vorteile fürs Risiken von kleinen und großen Biovergärungsanlagen für die Kommune.

    Hier einige Schwerpunkte des Vortrages: 

    1.Geringere spezifische Kosten bei mittleren und großen Anlagen

    • Durch eine größere Verwertungskapazität für Bioabfälle können die spezifischen Investitionskosten reduziert werden
    • Bei kleinen Anlagen sind höhere spezifische Kosten zu erwarten 

    2.Höherer Gasertrag und geringere Betriebskosten bei Pfropfenstromfermentern

    • Im Vergleich zu Boxenfermentern werden bei Pfropfenstromfermentern  höhere Gaserträge erreicht
    • Für Pfropfenstromfermenter werden jedoch größere Verwertungskapazitäten benötigt ( > 25.000 t/a
    • Wird eine Gasaufbereitung geplant ist ein hoher Gasertrag sehr wichtig
    • Aufgrund eines höheren Automatisierungsgrads sind die Betriebskosten bei Pfropfenstromfermentern in der Regel geringer  

    3.Höhere Energieeffizienz durch Gasaufbereitung

    • Durch die Aufbereitung des Rohbiogases erhält man Biomethan mit Erdgasqulität
    • Das Biomethan kann über das Erdgasnetz zu entsprechenden Wärmesenken transportiert werden à erhöhte Energieeffizienz
    • Biomethan ist im Gegensatz zum Rohbiogas in verschiedenen Sektoren nutzbar (z. B. Strom, Wärme und Verkehr)

    4.Sicherheit bzgl. Wirtschaftlichkeit bei Biomethanproduktion

    • Wird auf die Gasaufbereitung verzichtet, wird das Biorohgas in BHKW vor Ort für die Wärme- und Stromproduktion verwendet
    • Die Höhe der Vergütung für die Stromeinspeisung der BHKW wird erst nach Erteilung der BImSchG im Ausschreibungsverfahren durch die Bundesnetzagentur (BNA) festgelegt
    • Somit ist die Wirtschaftlichkeit des Projekts lange Zeit nicht gesichert
    • Die Vergütung des in das Erdgasnetz eingespeiste Biomethan kann dagegen langfristig fixiert werden

    Außerdem wurde die kommunaler Eigenlösung und mit einer Kooperationslösung
    verglichen.Dazu werde ich dann zu gegebener Zeit noch einmal einige Ausführungen wiedergeben.

    Nach einer anregenden, sachlichen Diskussion besprachen wir noch das weitere Vorgehen. So werden in den nächsten Tagen Flyer verteilt, um auf unser Anliegen hinzuweisen. Außerdem sammeln wir weiter Unterschriften gegen den Bau der Anlage in Ottersleben.

  • Treffen der Bürgerinitiative mit den Vertretern der Stadtratsfraktionen

    Ein herzliches Dankeschön allen Stadträtinnen und Stadträten, die unserer Einladung gefolgt sind und am 19.11.mit uns ins Gespräch gekommen sind.
    Mit 70 Teilnehmern haben wir heute einen neuen Rekord aufgestellt. Und wir werden immer mehr.

     Bi 191119

    Einige Fakten, die für uns gegen eine Biovergärungsanlage (Biogasanlage) sprechen, hat eines unserer Mitglieder einmal zusammengetragen:

    • Vergärung des Magdeburger Bioabfalls sowie ggf. Verwertung von Bioabfällen/ Inputstoffen aus der Region, um die Auslastung der Anlage zu gewährleisten
    • Auch wenn die Anlagen nach dem neuesten Stand der Technik und unter Beachtung aller Vorschriften errichtet und betrieben werden, bleibt ein Risikopotential durch die Erzeugung der dabei entstehenden Gase und durch Inputstoffe( Inputstoffensind wassergefährdende Stoffe) 
    • Bleibt die Frage nach der Wirtschaftlichkeit einer Anlage am Standort Magdeburg (Eine Kosten-Nutzenanalyse gibt es nicht. Investitionskosten von der Planung bis hin zur Betreibung werden nicht konkret benannt.)

    Da es sich um eine sehr kleine Anlage handelt und die Bioabfälle auch durch die im Umkreis betriebenen bzw. geplanten Anlagen verwertet werden können.

    Eines wurde immer wieder betont:
    Wir wollen keine Biovervärungsanlage /Biogasanlage.

    • Die Nutzung der durch die Anlage erzeugten thermischen Energie ist nicht abschließend geklärt.
    • Was passiert mit den Fremdstoffen?
    • Geruchsbelästigungen sind nicht auszuschließen
    • Ein verfahrensübliches (theoretisches) Geruchsgutachten ist derzeit in Auftrag gegeben
    • Erhöhte Verkehrsbelastung
    • Der Wert der Grundstücke wird um min. 15 % sinken.

    Die Bürgerinitiative „Fragt uns doch“ möchte alle Bürger/innen, die gegen die Errichtung der Biovergärungsanlage sind ermutigen, sich ihr anzuschließen,
    damit es uns nicht irgendwann mal anstinkt!

    Sammelt bitte weiterhin fleißg Unterschrift!

    Ihr findet uns auch bei facebook unter:
    Bürgerinitiative Fragt uns doch
    @biottersleben

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