Magdeburger Rathaus, Magdeburger Rathaus,

  • Anfrage: Ordnungsamt Magdeburg

    Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Trümper,


    das Ordnungsamt der Landeshauptstadt Magdeburg ist normalerweise Wochentags von Montag bis Freitag im Zeitraum von 06:00 bis 20:00 Uhr unter der Telefonnummer 0391/ 540 5400 erreichbar. Durch mehrere Bürger habe ich nun erfahren, dass das Ordnungsamt in letzter Zeit jedoch zu den angegebenen Zeiten nicht erreichbar war.

    Daher meine Fragen:

    1. Welche Ursachen liegen vor, warum das Ordnungsamt zu den angebenden Zeiten nicht immer erreichbar ist?

    2. An wen können die Bürger sich wenden, wenn das Ordnungsamt nicht erreichbar ist?

    3. Wann ist das Ordnungsamt an den Tagen Samstag und Sonntag zu erreichen?

    4. Wie erfahren die Bürger davon? Gibt es eine Hotline?

    5. Wie viele Mitarbeiter sind in den Schichtdienst vom Wochenende integriert?

    6.Welche Schwerpunkte werden in der Arbeit am Wochenende gesetzt?

  • Ein Kaiserin Adelheidfoyer im Magdeburger Rathaus

    Redebeitrag zum Antrag 0044/15 Benennung des unteren Foyers im Magdeburger Rathaus in Kaiserin Adelheid Foyer

    Die Stellungnahme und die Diskussionen in den Ausschüssen haben gezeigt, dass Übereinstimmung darin besteht, dass der Bereich Ausstellung/Empfang im unteren Foyer im Rathaus benannt werden sollte.

    Auch darüber, dass nun endlich eine Frau als Namensgeberin in Rathaus einziehen soll, herrschte weitestgehend Einigkeit. Zumal alle übrigen Räume des Rathauses nach Männern benannt wurden. Unter uns, es gibt sowieso noch zu wenige Frauen im Rathaus, ob hier im Saal als Stadträte oder als Beigeordnete. Und nun ist es an der Zeit, dass endlich auch eine Frau Namensgeberin für einen Bereich im Rathaus wird.

    Die Diskussion, die nun aber um die Benennung des Foyers nach Adelheid, der zweiten Ehefrau Ottos des Großen entflammte, kann ich gelinde gesagt überhaupt nicht nachvollziehen.

    Zur Erinnerung: Seit 16.12.2012 wird in der Johanneskirche durch Beschluss des Stadtrates der Adelheid Preis für herausragendes soziales Engagement in Magdeburg verliehen. Der Antrag samt Namensvorschlag stammte seinerzeit übrigens von der SPD.

    Sie werden sicherlich verstehen, dass ich nun verwundert bin, dass Adelheid als Namensgeberin für den Sozialpreis Magdeburgs gut war, aber angeblich nicht genügend lokaler Bezug zu Magdeburg besteht, um das Rathausfoyer nach ihr zu benennen.

    Das verstehe, wer will. Ich nicht.

    Auch die Begründung des KGM, dass es sich außer bei Eicke von Repgow um Bürgermeister der Stadt MD handelt, kann so nicht stehenbleiben. Zu nennen wären da der Hansesaal, das Gotische Zimmer und das Bördezimmer.

    Gestatten sie mir noch den Hinweis, dass der Beigeordnete für Kultur sehr wohl den Bezug Adelheids zu Magdeburg sieht, welches er auch im Kulturausschuss deutlich machte. Und der Antrag hier einstimmig angenommen wurde.

    Ich möchte sie abschließend nur noch bitten, unserem Antrag dem Rathausfoyer den Namen Kaiserin Adelheid Foyer zu geben, zuzustimmen.

  • Kulturstadt Magdeburg braucht einen Plan B

    Kulturstadt Magdeburg braucht
    dringend „Plan B“

    Start für „Kulturforum 20:30“ am 27. März / Stadträtin Carola Schumann mahnt zeitnahe Umsetzung von Ideen und Veranstaltungen aus Kulturhauptstadtbewerbung an

    Magdeburg braucht nach dem verpassten Titel als Kulturhauptstadt Europas 2025 dringend einen „Plan B“, um sich trotz des Ausscheidens in den nächsten zehn Jahren zur Kulturstadt mit überregionaler Anziehungskraft weiterzuentwickeln. Das erklärte Carola Schumann, Stadträtin der Fraktion FDP/Tierschutzpartei und Mitglied des Kulturausschusses der Landeshauptstadt, im Vorfeld des ersten „Kulturforums Magdeburg 20:30“ am 27. März.

    „Nachdem nun bereits fast ein halbes Jahr vergangen ist und der Schwung der Kulturhauptstadtbewerbung immer mehr abebbt, reicht keine reine Willensbekundung mehr“, betont sie: „Die mit der Bewerbung entwickelten guten Ideen und Vorschläge sollten weiter genutzt werden. Zusätzlich haben wir im Stadtrat im August 2020 die Kulturstrategie 2030 beschlossen, die bereits Handlungsempfehlungen sowie kurz-, mittel- und langfristige Vorhaben benennt. Nun gilt es, diese mit Leben zu erfüllen“, so Carola Schumann.

    Sie erwarte nicht zuletzt konkrete Angebote und Veranstaltungen für alle Bevölkerungsgruppen in Magdeburg mit einer entsprechenden Zeitschiene und Verantwortlichkeiten. „Es stellt sich nun heraus, dass es den berühmten Plan B bisher offenbar gar nicht gibt, obwohl er uns im Zuge der Kulturhauptstadtbewerbung vom Kulturdezernat immer wieder zugesagt wurde“, kritisiert Stadträtin Schumann.

    Zum dem Kulturforum „Magdeburg 20:30“ laden die Magdeburger Kulturbeigeordnete Regina-Dolores Stieler-Hinz, das städtische Kulturbüro und das ehemalige Bewerbungsbüro 2025 für Samstag, 27. März, erstmals und in digitaler Form ein. Angesprochen werden damit Freie Kulturschaffende, Künstler*innen aller Genres, kulturelle Institutionen, Vereine, Verbände sowie Kultur-Politiker*innen. Erklärtes Ziel ist ein detaillierter „Masterplan Magdeburg 20:30“. Die Runde soll der Auftakt für eine Reihe von Fachveranstaltungen in den nächsten Monaten zu diesem Thema sein.

    Im Oktober war Chemnitz von der europäischen Jury zur Kulturhauptstadt 2025 ernannt werden. Neben Magdeburg waren bis zuletzt auch Hildesheim, Hannover und Nürnberg im Rennen. Magdeburg hatte seine Bewerbung zuletzt unter das Motto „Force of Attraction“ („Anziehungskraft“) gestellt.

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