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Pressemitteilung "Magdeburg meldet sich als Standort für Industrie und Spitzentechnologie zurück"

Magdeburg meldet sich als Standort für Industrie und Spitzentechnologie zurück

Stadtratsfraktion FDP/Tierschutzpartei zur Intel-Ansiedlung: "Starker Schub für die Stadt und den gesamten mitteldeutschen Wirtschaftsraum" / Fraktion fordert nach Investorenzusage auch ICE-Anschluss für Magdeburg

Zur Ankündigung des Intel-Konzerns, in Magdeburg eine Megafabrik für die europaweite Chip-Herstellung zu bauen, sagten die Fraktionsvorsitzenden der Fraktion FDP/Tierschutzpartei im Stadtrat der Landeshauptstadt, Carola Schumann und Burkhard Moll:
„Wir freuen uns außerordentlich über den Zuschlag für Magdeburg bei der geplanten Ansiedlung einer Großfabrik für Hightech-Halbleiter und heißen den Weltkonzern Intel herzlich willkommen. Magdeburg meldet sich mit dieser größten Ansiedlung seit Jahrzehnten als Standort für Industrie, aber auch für Forschung und Innovationen im Bereich der Spitzentechnologie auf der Weltkarte zurück. Tausende hochqualifizierte, gut bezahlte und zukunftsfähige Arbeitsplätze sind zu erwarten. Davon erhoffen wir uns einen starken Schub für unsere Stadt, aber auch für den gesamten mitteldeutschen Wirtschaftsraum.

Die Landeshauptstadt und die Landesregierung haben einen echten Ansiedlungs-Coup gelandet, auf den ganz Sachsen-Anhalt seit 30 Jahren gewartet hat. Den Verantwortlichen gilt für ihren äußerst professionellen und beherzten Einsatz bei der Investorenwerbung unsere Anerkennung und großer Dank. Die eigentliche Arbeit fängt damit aber erst an: Nun gilt es, tatsächlich hervorragende Rahmenbedingungen und die infrastrukturellen Voraussetzungen für den bestmöglichen Start der Megafabrik im Industriegebiet Eulenberg zu schaffen. Dabei müssen die Bürgerinnen und Bürger im Umfeld mitgenommen werden.

Neben dem Ausbau von Straßen und des S-Bahnnetzes erwarten wir außerdem, dass Magdeburg mit Intel künftig an das ICE-Netz der Deutschen Bahn angeschlossen wird. Darüber hinaus gilt es, aus dem Ansiedlungs-Coup in den nächsten Jahren den größtmöglichen wirtschaftlichen Erfolg für unsere Region zu generieren und weitere Ansiedlungen im Umfeld der Chipfabrik anzubahnen.

Unsere Stadt wird sich mit dieser Milliardeninvestition nachhaltig verändern und eine neue Entwicklung einschlagen. Magdeburg wird künftig Lebensmittelpunkt für Spezialisten und Fachkräfte aus aller Welt sein und voraussichtlich wieder zehntausende Einwohnerinnen und Einwohner hinzugewinnen. Das wird sich auch in unserem Stadtbild widerspiegeln und Magdeburg noch einmal eine ganz neue Anziehungskraft verleihen. Wir freuen uns darauf, in der Stadt diese Entwicklung aktiv mitzugestalten.“