Aktuelles

Wenn sich über 1200 Bürgerinnen und Bürger mit Name und Adresse gegen den Bau einer Biogasanlage aussprechen, ist das ein unüberhörbares Signal an die Verwaltung und alle Stadträte. In der Bürgerversammlung wurde (für mich eindeutig) sicht- und hörbar deutlich gemacht, was die Ottersleber von dem Plan, eine Biovergäranlage an der Deponie Hängelsberge zu errichten , halten; nämlich nichts. Sie/ wir wollen hier keine Biogasanlage.
Für mich gibt es nur zwei Möglichkeiten:

1. Die Verwaltung nimmt Abstand vom Ziel, eine eigene Biovergäranlage bauen zu wollen.
Oder
2. Es wird ein Standort abseits jeglicher Wohnbebauungen gesucht. Damit fällt der Standort Hängelsbreite aus.

Eine Verschiebung der Entscheidung über die Standortfrage ist m.E. wenig zielführend. Jetzt müssen die Stadträte Farbe bekennen. Die Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht darauf zu erfahren,was sie diesbezüglich in Zukunft von ihren gewählten Kommunalpolitikern zu erwarten haben.

Olivia Ulrich- Spieß und ich werden weiterhin Unterschriften gegen den geplanten Bau der Biogasanlage sammeln und hoffen, damit ein Zeichen zu setzen.

 

                         

Carola Schumann: Biogasablage hat in Ottersleben keinen Platz

 Als völlig deplatziert bezeichnet Carola Schumann, FDP-Stadträtin das Vorhaben der Stadtverwaltung westlich von Ottersleben eine Biogasanlage zu errichten. Die Erfahrung aus anderen Orten zeige, dass selbst dann, wenn die Abstände zur Wohnbebauung den rechtlichen Vorgaben entsprechen und die Anlagen auf modernstem Stand sind, eine Geruchsbelästigung nicht auszuschließen sei. 

Die Anwohner etwa in Hayen leiden seit Jahren unter Lärm und Geruch. Auch wer auf der B1 in Richtung Irxleben unterwegs ist, kann bestätigen, dass es in Höhe Biogasanlage immer wieder höchst unangenehm riecht.
Durch den oft herrschenden Westwind würde es vor allem in den Wohnsiedlungen „Auf den Höhen“, „Am Birnengarten“ und „Am Sonnenanger“ zu erheblicher Geruchsbelästigung kommen. 

Zudem würde es trotz der derzeitigen Zusicherung, keine Abfälle aus dem Umland aufzunehmen, zu einer zusätzlichen Verkehrsbelastung der Ortslage Ottersleben kommen. „Es fahren schon jetzt viele LKW nicht über die Ortsumgehung, sondern wählen den kürzeren Weg über Ottersleben,“ so Schumann. 

Hintergrund: Die Stadtverwaltung überarbeitet derzeit das Abfallwirtschaftskonzept. In dem nun vorliegenden Entwurf spricht sie sich für die Erweiterung der Deponie Hängelsberge. Gleichzeitig wird an diesem Standort der Bau einer Bioabfallvergärungsanlage vorgeschlagen. Die Investitionskosten werden mit ca. 8,23 Mio. EUR angegeben. Geplant ist derzeit, rund 10 000 Tonnen Bioabfälle pro Jahr aus den Biotonnen der Haushalte sowie etwa 5000 Tonnen Grünabfälle der Wertstoffhöfe zu vergären. Anlieferungen aus dem Umland sein nicht geplant.

Da die gesamten Betriebsflächen am Standort Hängelsberge planfestgestellt sind, ist eine Änderung des Planfeststellungsbeschlusses der Deponie und die Herausnahme der betroffenen Flächen notwendig. Darüber entscheidet jedoch letztendlich der Stadtrat.

Es ist vollbracht.Dem Antrag des Kultuarausschusses, das Wandbild in Original zu erhalten,wurde zugestimmt. Der Oberbürgermeister hat zugesagt, dass, wenn die entsprechende Genehmigung der IB (Investitionsbank)vorliegt, wird die Fassadendämmung auf dieser Seite so erfolgen,das Wandbild „Organisches und Anorganisches“ von Dietrich Fröhner erhalten bleibt.

Wenn alle an einem Strang ziehen und die Politiker gemeinsam mit den Bürgern vehement  für ein Ziel eintreten, kann am etwas bewegen. In diesem Fall fand man in der Verwaltung nun doch einen Weg, das von den Einwohnern Otterslebens, vor allem von den Kindern, Eltern und LehrerInnen der Gemeinschaftsschule " Ernst Wille" geliebte Bild als Original zu erhalten.

So macht Politik Spaß: 

Wie viele von uns, so habe auch ich mir meine Gedanken zum Jahreswechsel gemacht.

Diese habe ich in einem kurzen Video zusammengefasst.

 

Domplatz OpenAir

Sehr geehrter Oberbürgermeister Dr. Trümper,

maßgeblich beeinflusst durch den MDR ist in den sozialen Medien eine lebhafte und kontroverse Diskussion um das Domplatz OpenAir entbrannt. Dies ist an sich nichts Neues, steht das Thema doch jedes Jahr um diese Zeit wieder auf der Agenda.

Ich betone ausdrücklich, dass ich mit dieser Anfrage das Domplatz OpenAir auf gar keinen Fall in Frage stellen will, da m.E. dieses als Marke weit über die Grenzen Magdeburgs einen hohen Stellenwert besitzt und aus der Kulturlandschaft Magdeburgs, auch im Hinblick auf die Kulturhauptstadtbewerbung, nicht wegzudenken ist.

Dennoch möchte ich heute einige Anfragen an Sie weitergeben und bitte um eine ausführliche schriftliche Beantwortung der Fragen.

1.Nach meinen Informationen begann der Aufbau für „Jesus Christ Superstar“ bereits am 2. Mai. Das sind gut 6 Wochen vor der Premierenvorstellung. In dieser Zeit können der Domplatz und die Wasserspiele für die Magdeburger und Touristen nicht genutzt werden. Deshalb frage ich Sie:

a) Warum benötigt das Theater Magdeburg diese lange Aufbauzeit?

b) Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um die Aufbauzeit erheblich zu verkürzen?

c) Sieht die Verwaltung eine Möglichkeit, das Theater bei dieser Aufgabe (unter b) zu unterstützen?

    2. Des Weiteren wurde von Anliegern des Domplatzes der Beginn der Anfangszeit hinterfragt.

a) Welche Gründe gibt es, die Vorstellungen erst um 21.00 Uhr beginnen zu lassen?

b) Wäre künftig eine Vorverlegung auf 19.00 Uhr möglich?
Wenn nein, warum nicht?

3. Ein weiterer Kritikpunkt ist die Außenansicht. Abgestellte Container und LKW lassen das Areal aussehen, wie eine Baustelle.

a) Gibt es die Möglichkeit, diese an einem anderen Platz abzustellen?

b) Welche anderen Möglichkeiten werden gesehen, den Besuchern des Domplatzes und der Gastronomie ein dem Ereignis angemessene Ansicht auf die Spiel-stätte zu ermöglichen?

4. Gab es in den letzten Jahren, außer mit der Domgemeinde, auch mit anderen Anliegern (Gastronomen und Gewerbetreibenden) Gespräche zum Thema Domplatz OpenAir?

a) Wenn nein, warum nicht?

b) Wenn ja. Inwieweit flossen die Vorschläge und Hinweise in das Konzept ein?

Die Stellungnahme / Antworten auf diese Fragen S0190/18 finden Sie hier:

https://ratsinfo.magdeburg.de/vo0050.asp?__kvonr=227849&search=1

Frderpreisverleihung18"Bereits zum 23. Mal verlieh der Förderverein Theater Magdeburg e.V." den Förderpreis für junge Künstler. Ausgezeichnet werden drei Künstler der Sparten Ballett, Musiktheater und Schauspiel. Eine Jury, bestehend aus Mitgliedern des Fördervereins, Vertretern des Vorstandes ,Vertretern des Theaters Magdeburg sowie Vertretern der Medien benennt in jedem Jahr die Preisträger. In diesem Jahr wurden mit dem Förderpresi ausgezeichnet:

Maike Schroeter(Schauspielerin), Leah Allen (Tänzerin), Ueli Bitterlich(Hornist) und Christiane Hercher (Ausstattungsleiterin)

Ich gratuliere den Presiträgern recht herzlich und wünsche ihnen für ihren weiteren Berufsweg Glück, Erfolg und Gesundheit.

ZooArtenschutznDer Zoodirektor Dr. Kai Perret hielt in der Zoowelle einen Vortrag zum Thema „Artenschutz in Südafrika“. Bei seinem kürzlichen Besuch in Südafrika konnte sich der Zoodirektor, Dr. Kai Perret, einen Eindruck über die derzeitigen Artenschutzbemühungen im südlichen Teil Afrikas verschaffen. Dr. Perret gab Einblicke in die Tierwelt Südafrikas. So konnten wir einiges über die Chancen, vor allem aber über die Risiken für Elefanten, Nashörner, Wildkatzen und andere Tiere in der Wildnis erfahren. 
Die Vortragsreihe wird initiiert vom Zoo Magdeburg und dem Förderverein "Zoofreunde Magdeburg e.V.".

 

Die Weihnachtsfeiertage sind vorbei und es ist die Zeit, die von vielen als Zeit zwischen den Jahren bezeichnet wird. Diese Bezeichnung trifft es meiner Meinung auch sehr gut. Das alte Jahr ist fast vergangen und das neue steckt schon in den Startlöschern. Die Feiertage sind vorüber und in uns klingt die Stille und Dankbarkeit der Weihnachtszeit nach. Es ist Zeit innezuhalten und zurückzublicken.
Viele von uns fragen sich: Haben sich unsere Wünsche und Erwartungen erfüllt? Was nehme ich mit ins nächste Jahr? Was erwarte ich von dem neuen Jahr? Was will ich 2018 erreichen?
Das gilt besonders im persönlichen Bereich, aber natürlich ebenso für unsere politische Arbeit.

Immer wieder wird im Stadtrat versucht, den Anbau an die vorhandene Grundschule Ottersleben als Allheilmittel zu sehen.
Dem ist jedoch nicht so.
Aufgrund des eklatanten Platzmangels wurde durch den Stadtrat der Bau einer 2. Grundschule beschlossen. Die Schulleiterin der GS, die Elternvertretung und einzelne Stadträte leisten dagegen massiven Widerstand. Sie sind gegen eine 2. Grundschule. Sie wollen den Anbau an das vorhandene Gebäude der Grundschule Ottersleben.

Ich möchte hier klarstellen, dass wir Befürworter einer 2. Grundschule in Ottersleben nicht gegen einen Anbau, sondern für bessere Lernbedingungen unserer Kinder sind.

Und : Dieses Ziel eint uns dann doch alle wieder.

Unsere Befürchtung ist, dass ein Anbau, wenn der Ankauf der benötigten und sich in Privatbesitz einer Erbengemeinschaft befindlichen Fläche nach jahrelangen Bemühungen nun überhaupt zustande kommt, den benötigten Platzbedarf nicht deckt.

Es müssen Räume für die derzeit in der E.Wille Gemeinschaftsschule lernenden 4. Klassen und die in viel zu beengten Verhältnissen lernenden Kinder geschaffen werden. Ebenfalls notwendig ist es, den Platzbedarf zukünftiger Schüler einzurechnen.

Sollte es also sein, dass der Ankauf der Fläche ( welcher bis zum Jahresende in Aussicht gestellt wurde) zeitnah erfolgen kann, ist seitens der Verwaltung unverzüglich zu prüfen, ob diese Fläche auch wirklich dem Bedarf entspricht. Sollte dem nicht so sein, wovon ich überzeugt bin, kommen wir an einem Neubau nicht vorbei.

Hierfür muss der Standort ergebnisoffen gesucht werden.

Nun wurde ein Antrag von SPD, Links für Magdeburg und Teilen der CDU eingebracht, der die Standortsuche auf ein bestimmtes Gebiet beschränkt. Für einige Stadträte endet Ottersleben scheinbar an der Halberstädter Chaussee. "Kurze Beine-Kurze Wege", dieser Grundsatz scheint nur für die KInder östlich der Halberstädter Chaussee zu gelten.

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