Aktuelles

Kulturstadt Magdeburg braucht
dringend „Plan B“

Start für „Kulturforum 20:30“ am 27. März / Stadträtin Carola Schumann mahnt zeitnahe Umsetzung von Ideen und Veranstaltungen aus Kulturhauptstadtbewerbung an

Magdeburg braucht nach dem verpassten Titel als Kulturhauptstadt Europas 2025 dringend einen „Plan B“, um sich trotz des Ausscheidens in den nächsten zehn Jahren zur Kulturstadt mit überregionaler Anziehungskraft weiterzuentwickeln. Das erklärte Carola Schumann, Stadträtin der Fraktion FDP/Tierschutzpartei und Mitglied des Kulturausschusses der Landeshauptstadt, im Vorfeld des ersten „Kulturforums Magdeburg 20:30“ am 27. März.

„Nachdem nun bereits fast ein halbes Jahr vergangen ist und der Schwung der Kulturhauptstadtbewerbung immer mehr abebbt, reicht keine reine Willensbekundung mehr“, betont sie: „Die mit der Bewerbung entwickelten guten Ideen und Vorschläge sollten weiter genutzt werden. Zusätzlich haben wir im Stadtrat im August 2020 die Kulturstrategie 2030 beschlossen, die bereits Handlungsempfehlungen sowie kurz-, mittel- und langfristige Vorhaben benennt. Nun gilt es, diese mit Leben zu erfüllen“, so Carola Schumann.

Sie erwarte nicht zuletzt konkrete Angebote und Veranstaltungen für alle Bevölkerungsgruppen in Magdeburg mit einer entsprechenden Zeitschiene und Verantwortlichkeiten. „Es stellt sich nun heraus, dass es den berühmten Plan B bisher offenbar gar nicht gibt, obwohl er uns im Zuge der Kulturhauptstadtbewerbung vom Kulturdezernat immer wieder zugesagt wurde“, kritisiert Stadträtin Schumann.

Zum dem Kulturforum „Magdeburg 20:30“ laden die Magdeburger Kulturbeigeordnete Regina-Dolores Stieler-Hinz, das städtische Kulturbüro und das ehemalige Bewerbungsbüro 2025 für Samstag, 27. März, erstmals und in digitaler Form ein. Angesprochen werden damit Freie Kulturschaffende, Künstler*innen aller Genres, kulturelle Institutionen, Vereine, Verbände sowie Kultur-Politiker*innen. Erklärtes Ziel ist ein detaillierter „Masterplan Magdeburg 20:30“. Die Runde soll der Auftakt für eine Reihe von Fachveranstaltungen in den nächsten Monaten zu diesem Thema sein.

Im Oktober war Chemnitz von der europäischen Jury zur Kulturhauptstadt 2025 ernannt werden. Neben Magdeburg waren bis zuletzt auch Hildesheim, Hannover und Nürnberg im Rennen. Magdeburg hatte seine Bewerbung zuletzt unter das Motto „Force of Attraction“ („Anziehungskraft“) gestellt.

Der Stadtrat möge beschließen:

Der Antrag wird wie folgt ergänzt:

Um ein wegweisendes modernes Lichtkonzept zu erstellen, wird zunächst das Konzept aus dem Jahre 1996 evaluiert. Dabei sind bereits umgesetzte Vorhaben insbesondere hinsichtlich ökologischer Gesichtspunkte einer Prüfung zu unterziehen. Für die Fortschreibung des Lichtkonzepts sind weitere, das Stadtbild prägende Objekte einzubeziehen und neue, moderne, ökologisch wertvolle Lichtinstallationen zu prüfen.

Begründung:
Der Antrag zielt nach Aussagen des Antragstellers vorwiegend auf den Dom hin. Für ein wegweisendes modernes Lichtkonzept sollte der Fokus jedoch genauso auf weiteren markanten Gebäude und Sehenswürdigkeiten der Stadt liegen. Da es schon seit 1996 ein Beleuchtungskonzept gibt und dieses bereits in Teilen umgesetzt wurde, sollte daher zunächst eine Evaluierung stattfinden. Diese ist zwingend notwendig, da die Entwicklung in den Jahren rasant fortgeschritten ist, gerade in Bezug auf Möglichkeiten von technischen Licht- bzw. Beleuchtungsmöglichkeiten. Darüber hinaus gibt es auch eine neue ökologische Betrachtungsweise, die das Thema Lichtverschmutzung*¹ berücksichtigt. Ein Beispiel für ein modernes Lichtkonzept gibt es in Fulda. Die International Dark-Sky Association (IDA) erklärte Fulda zur ersten „Sternenstadt“*² Europas und würdigte damit den Einsatz der Stadt mit ihrem Beleuchtungskonzept zur Reduzierung der Lichtverschmutzung beizutragen.

Quellenangaben:
https://www.br.de/wissen/lichtverschmutzung-lichtsmog-licht-nacht-himmel-milchstrasse-tier-led-hell-102.html
https://www.energie.de/netzpraxis/news-detailansicht/nsctrl/detail/News/grundzuege-des-beleuchtungskonzepts-der-sternenstadt-fulda-2019767/np/2/

 

Ergänzung zum ÄA 0199/20/1

Die Erarbeitung des Konzepts und der Evaluierung soll dezernatsübergreifend erfolgen. Teilergebnissse sind in den Ausschüssen (STBV, Kulturausschuss, Umweltausschuss) vorzustellen.
Das Konzept ist dem Stadtrat im 4. Quartal vorzulegen.

Carola Schumann

Digitalisierung an Schulen
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
wie der Presse zu entnehmen war, haben Sie die Digitalisierung zur Chefsache erklärt. Bereits im Jahre 2017 hatte ich eine 8 Punkte umfassende Anfrage, die F0154/17, unter dem Titel „Digitalisierung im Klassenzimmer“ gestellt. Dazu erhielt ich seinerzeit eine sehr umfängliche Stellungnahme durch den damaligen verantwortlichen Dezernenten Prof. Dr. Puhle.
Mittlerweile sind über 4 Jahre vergangen. Daher frage ich Sie:
1. Warum sehen Sie die Notwendigkeit, die Digitalisierung zur Chefsache zu erklären?
2. Wer hat am Schulträgerkonzept, das lt. Stellungnahme S0236/17 erarbeitet wurde, mitgewirkt? Wann und in welcher Form wurde es für die Schulen als Handlungsleitfaden zur Verfügung gestellt?
3. Wie wurden die Schulen bei der Erstellung eines pädagogischen Medienkonzeptes unterstützt?
4. a) Inwieweit sind die Schulen heute in die kommunale Breitbandstrategie der LH Magdeburg eingebunden bzw. wie weit ist der Plan der Landesregierung, bis Ende 2021 alle Schulen an das Glasfasernetz anzuschließen, bereits umgesetzt?
b) Ist die Umsetzung bis zum Jahresende aus der Sicht der Stadtverwaltung realisierbar?
5. Wie weit ist die Ausstattung der Schulen (differenziert nach Schulformen) mit PC-Technik
a) Tablets
b) iPads
c) Laptops
d) PC´s
e) Whiteboards
f) Interaktiven Tafeln
für den Gebrauch im Unterricht fortgeschritten?
6. Welche Budgets stehen den Schulen (differenziert nach Schulformen) zum Ausbau der
Ausstattung der Schulen mit PC-Technik und für deren Wartung aktuell zur Verfügung?
7. Wie weit ist die Umsetzung des Digitalpakts (Antragsschluss 30.06.2021) und seiner bisher drei Zusatzprogramme fortgeschritten?
8. Welche Fortschritte sehen Sie bezüglich der weiteren Ausstattung, der Kommunikation der Schulen untereinander bzw. mit weiteren Akteuren, die den Prozess der Digitalisierung unterstützen?
Ich bitte Sie, um eine kurze mündliche und eine ausführliche schriftliche Beantwortung der Fragen.
Carola Schumann
Stadträtin

 Echo zum Presseartikel „Schulen sollen moderner ausgestattet werden“
(Magdeburger „Volksstimme“ vom 12.02.2021, Lokalanzeiger, S. 13)

Besser spät als nie. Jetzt hat der Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper die Digitalisierung an den Magdeburger Schulen also zur Chefsache erklärt. Das ist sehr erfreulich, hätte aber schon viel eher erfolgen müssen. Wenn er nun erklärt: „[…] Das geht nicht von heute auf morgen. [...]“, mag das ja stimmen. Doch verwundert es schon, warum er die Dringlichkeit des Handelns jetzt erst erkennt. Bereits bei der sehr ausführlichen Beantwortung meiner Anfrage F0154/17 „Digitalisierung im Klassenzimmer“ vom 15.08.2017, also vor mehr als 4 Jahren, hätte doch bewusst sein müssen, dass dringender Handlungsbedarf besteht. Zumal auch in den Bildungsausschusssitzungen immer wieder nach dem Stand der Ausstattung der Schulen mit Laptops, Tablets, Whiteboards, interaktiven Tafeln u.ä. gefragt und auch das Problem des Anschlusses der Schulen an das Breitband-/ Glasfasernetz häufig thematisiert wurde.

Während der Schulschließungen und mit dem damit verbundenen Distanzlernen offenbart sich, wie wichtig das digitale Lernen ist. Die Digitalisierung in den Schulen erlangt zunehmend einen immer größeren Stellenwert, zumal sie auch ein prägender Faktor für die Arbeitswelt von morgen ist. Der Kommune als Schulträger kommt dabei eine entscheidende Rolle zu. Dies scheint nun auch im Rathaus so wahrgenommen zu werden. Dass der OB jetzt sogar neue Mitarbeiter einstellt, ist lobenswert. Doch so wichtig die personelle und materielle Ausstattung auch ist, so müssen wir auch die Vernetzung, die Kommunikation und den Erfahrungsaustausch aller Beteiligten in Stadt und Land vorantreiben. Digitalisierung gelingt, wenn wir offen sind für Neues und uns den wachsenden Herausforderungen stellen.
Wir würden uns freuen, wenn die „Digitalisierung im Klassenzimmer“ nun endlich Fahrt aufnimmt und die Magdeburger Schulen bald zu den modernsten in Deutschland gehören.

Für die Fraktion FDP/Tierschutzpartei

Carola Schumann
Bildungspolitische Sprecherin

Presseecho zum VST-Artikel v. 03.02.21 „Grüner Freiraum statt Schulneubau“

Es ist mehr als befremdlich, dass der Bildungsausschussvorsitzende den Stadtratsbeschluss für einen neuen Schulstandort in Ostelbien mittels Presseerklärung im Nachhinein in Frage stellt. Vor allem, da dieser mehrheitlich nach langer, kontroverser Debatte getroffen wurde. Grundlage dieses Beschlusses war ein gemeinsamer Antrag für eine Schule am Winterhafen, welcher in einer langen gemeinsamen Sitzung vieler Stadträte auf Einladung der Vorsitzenden des Bildungs- und des Bauausschusses entstanden war. Einigkeit herrschte unter den Stadträten darüber, dass ein Schulneubau in Ostelbien entstehen soll. Lediglich der Bildungsausschussvorsitzende vertrat die Position des OB, der eine weiterführende Schule am Universitätsplatz bevorzugt.

Argumente, die gegen den Standort Winterhafen sprechen, wurden umfassend diskutiert und aus Sicht der Mehrheit widerlegt. Dabei war ein Aspekt, dass diese kritischen Punkte ja auch für eine Seniorenwohnanlage hätten gelten müssen, die bis vor kurzem von der Verwaltung an eben diesem Standort geplant war. Hätte das Hochwasser um den Seniorenwohnpark einen Bogen gemacht und ist nur für eine Schule eine Bedrohung? Warum will man den Schülerinnen und Schülern das Lernen im Grünen verwehren - Lernen in und mit einem der Gartenträume des Landes Sachsen-Anhalt?

Wir fordern die Umsetzung des Stadtratsbeschlusses ohne weitere Verzögerung. Die Kinder müssen uns dies wert sein.

Übrigens:
Vor fast genau 100 Jahren entstand eine Gartenschule in Magdeburg - in einer Zeit, als Magdeburg sich als Modellstadt der Moderne zeigte. Die Homepage der Grundschule Rothensee notiert: "Aufgrund der Eingemeindung des Dorfes Rothensee und die Entwicklung zu einem Industriestandort im Norden von Magdeburg wuchsen die Schülerzahlen ständig, sodass der Unterricht nur unter großen Schwierigkeiten im Schichtbetrieb möglich war. Deshalb wurde in den Jahren 1925/26 ein eingeschossiger, in viel Grün eingebetteter Schulneubau in Klinkerbauweise und mit Satteldach südöstlich der Kreuzung Buschfeldstraße und Windmühlenstraße nach den Entwürfen des Stadtbaurates Johannes Göderitz errichtet. Die „Gartenschule“ wurde durch den Oberbürgermeister feierlich übergeben."

Für die Fraktion FDP/Tierschutzpartei

Carola Schumann
Bildungspolitische Sprecherin

                         

 

Liebe  Magdeburgerinnen, liebe Magdeburger, liebe Freunde..........oder kurz:

Liebe Besucher meiner Homepage,

auch wenn wir in diesem Jahr auf ein echtes Feuerwerk verzichten müssen, so schicke ich Ihnen/ euch wenigstens diesen kleinen Fotogruß.

Ich gebe es zu, das Knallern und Böllern  mag ich wegen der enormen Lautstärke nicht, erfreue mich aber an den Raketen und Lichtreflexen am Himmel. Ein schönes Feuerwerk sehe ich mir immer gern an und für mich gehört es zu Silvester einfach dazu. Ich finde, es ist eine schöne Tradtion, so die bösen Geisterr des alten Jahres zu vertreiben und das neue Jahr zu begrüßen.

Ich wünsche euch/ Ihnen einen guten Rutsch ins Jahr 2021.
Bleibt /Bleiben Sie gesund und optimistisch !
Ja, ich bin´davon überzeugt, dass letzendlich alles gut wird. Ich bin eben eine optimistische Realistin oder realistische Optimistin. ;-).

Herzlichst
Eure/Ihre Carola Schumann

 

 

 

Das Jahr 2020 neigt sich dem Ende entgegen. Dieses Jahr hat uns alle vor große Herausforderungen gestellt. Waren wir in der Neujahrsnacht noch voller Vorfreude auf das was das neue Jahr uns bringen wird, so müssen wir heute am Ende des Jahres feststellen, dass es ein Jahr war, dass unser aller Leben auf den Kopf gestellt hat.

Zwar hörten wir zu Beginn des Jahres schon etwas über ein neues Virus, welches in Wuhan in China zahlreiche Todesopfer gekostet hat, aber China war ja weit weg. Im Januar und Februar lief unsere Leben noch normal. Doch das änderte sich schlagartig Anfang März. Da nahm auch bei uns das Virus Fahrt auf und wir gingen in den Lock down. Die Geschäfte, Gaststätten, Kultureinrichtungen, Schulen und Kindergärten wurden geschlossen, das gesellschaftliche Leben auf Null gefahren. Ab 16. März gab es Home schooling. In den Schulen wurden Notbetreuung für Kinder angeboten, deren Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiteten. Alles Begriffe, die wir bis dahin noch nicht kannten.
Die nächsten Wochen waren für alle, vor allem für die älteren Mitbürger, Bewohner von Senioren- und Pflegeeinrichtungen, die Pflegekräfte, Ärzte, aber auch für Lehrer, Schüler und Eltern eine große Herausforderung. Alle wuchsen über sich selbst hinaus.

Ich hätte mir nie träumen lassen, dass ich jemals ein Lernvideo für meine Kinder herstellen werde. Doch der Mensch wächst ja bekanntlich mit seinen Aufgaben. Und so entdeckte auch ich das Internet zunehmend für meine berufliche Arbeit. Den Kontakt zu den Schülern und Eltern hielt ich nicht nur per Mail und telefonisch aufrecht, sondern vor allem mittels Skype , Facetime oder WhatsApp Video. Leider war die allergrößte Herausforderung hier oftmals die fehlende Netzkapazität. Da die Leitungen nicht stabil waren und so der Belastung nicht standhielten, wurden die Videokonferenzen oft unfreiwillig beendeten.
Als wir dann in das Wechselmodell übergingen, konnten die Kinder wenigstens an einigen Tagen ihre Schulkameraden wiedersehen. Persönliche Kontakte sind für alle wichtig, aber für Kinder noch weitaus mehr als für uns Erwachsene. Deshalb war auch die Abstandsregel von seinerzeit 2m kaum umsetzbar.
Als dann der Präsenzunterricht wieder losging, war die Freude auf allen Seiten groß und wir dachten schon, wir hätten das Corona- Virus überstanden. Doch weit gefehlt. Nach den Herbstferien traf es uns dann wieder mit voller Härte. Nun sitzen wir wieder im Distanzunterricht, wie es jetzt heißt. Ein Ende ist bisher noch nicht abzusehen.

Doch die Pandemie trifft vor allem die Künstlerinnen und Künstler ebenso wie die Veranstaltungsbranche und Solo- Selbstständigen am härtesten. Auch die Gastronomen bangen um ihre Existenz. Nun ist die Politik gefordert, dafür zu sorgen, dass die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass nach dem Lockdown auch diese Branchen eine Zukunft haben.
Auch wenn nicht wir nicht alle mit allen von der Regierung getroffenen Maßnahmen einverstanden sind, so hilft uns meiner Meinung nach nur eines aus der Krise- Zusammenhalt, Solidarität und Verantwortungsbewusstsein für uns, unsere Familien, Freunde, Verwandte, Bekannte und alle Mitmenschen. 

Doch es gab für mich diesem Jahr auch einige positive Entwicklungen. So haben sich wir FDP Stadträte uns von der CDU gelöst und sind aus der CDU/FDP Fraktion ausgetreten. Nun bilden wir eine gemeinsame mit der Tierschutzpartei. Schon in den ersten Wochen in dieser neuen Fraktion kann ich für mich feststellen, dass dies ein guter und richtiger Schritt war. Die Stadtrats- und Fraktionsarbeit in der Fraktion FDP/ Tierschutzpartei macht richtig Spaß.
Viele Entscheidungen wurden in letzter Zeit im Stadtrat getroffen. Über einige habe ich mich geärgert über andere gefreut. Vor allem der Kompromiss, den die bildungspolitischen und baupolitischen Sprecher der Fraktionen nach stundenlangen Diskussionen zum Thema „Schulneubau in Ostelbien“ hatten, wurde so auch im Stadtrat gemeinsam beschlossen. Ich würde mir diese Art der Zusammenarbeit auch zukünftig wünschen- fraktionsübergreifend, frei von parteipolitischen Spielchen, für Magdeburg.

Auch unser Arbeit in der Bürgerinitiative "Fragt uns doch!", ging in diesem Jahr weiter. Trotz Corona blieben wir am Ball. Einige unserer Mitglieder nahmen am Besuch einer Biovergäranlage in Dessau teil.Fazit: Wir wollen und brauchen keine Biogasanlage in Magdeburg /Ottersleben. Bis jetzt gibt es keinen Stadtratsbeschluss zum Bau. Das ist doch auch schon mal ein Erfolg.

Ich möchte hier auf diesem Wege allen danken, die mich in dieser verrückten Zeit unterstützt haben. Ganz besonders danke ich hier allen Eltern, meinen Kollegen, meinen Stadtratskollegen, von denen mich einige jedoch öfter an meine Grenzen bringen, sowie den Mitgliedern der Bürgerinitiative „Fragt uns doch!“, allen voran Olivia Ulrich-Spieß und Malermeister Schumann. Ich verspreche euch, auch im kommenden Jahr werde alles tun, um die von mir übernommenen Aufgaben pflichtbewusst zu erledigen. (Liebe Mitglieder der BI: Wir bleiben dran!)

Man sagt, Weihnachten werden Wünsche wahr.

Deswegen wünsche ich Ihnen allen ein besinnliches Weihnachtsfest im Kreise ihrer Lieben und einen guten Rutsch in ein gesundes, erfolgreiches hoffentlich coronafreies, gesundes neues Jahr.

Uns allen wünsche ich, dass die Normalität wieder in unseren Alltag Einzug hält, dass wir endlich wieder Kultur genießen können (mir fehlen Kunst und Kultur schon sehr), wir uns wieder in gemütlicher Atmosphäre mit unserer Familie, Freunden und Bekannten im Cafe‘, Restaurant oder im Biergarten treffen können und wir vielleicht auch Im Sommer wieder verreisen dürfen.

BLEIBEN SIE GESUND!
Das wünscht Ihnen /euch recht herzlich
Carola Schumann

Das Geheimnis der Weihnacht besteht darin, dass wir auf der Suche nach dem großen und außergewöhnlichen auf das unscheinbare und kleine hingewiesen werden.
(Verfasser unbekannt)

                         
                          Bild: Jonathan B.

 

Betreff: AW: Schreiben von Stadträten

Sehr geehrte Damen und Herren Stadträte,

sehr geehrter Herr Hausmann,

angesichts der deutschlandweit nicht oder nur sehr geringfügig rückläufigen Infektionszahlen haben die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und -chefs der Länder Maßnahmen verabredet, die das gesellschaftliche Leben in Deutschland verlangsamen. Ziel ist es, die tägliche Anzahl an Kontakten noch weiter zu reduzieren und so wieder eine Trendwende hin zu deutlich sinkenden Infektionszahlen einzuleiten. Dies betrifft nunmehr auch die Schulen. In diesem Zusammenhang haben die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und -chefs der Länder auch entschieden, dass auch in den Schulen die Kontakthäufigkeit und -anzahl deutlich verringert werden soll.

In Umsetzung der Verabredung zwischen der Bundeskanzlerin und den Regierungschefinnen und -chefs der Länder gilt für das Land Sachsen-Anhalt:

Ab dem 16. Dezember 2020 wird die Präsenzpflicht für die Schuljahrgänge 1 bis 6 aller Schulformen und darüber hinaus ab dem 7. Schuljahrgang an Förderschulen aufgehoben. Es wird empfohlen, wo immer möglich, die betroffenen Schülerinnen und Schüler zuhause zu betreuen. An den Grund- und Förderschulen sowie für die Schuljahrgänge 5 und 6 der übrigen allgemeinbildenden Schulen wird Präsenzunterricht angeboten. Die Teilnahme daran, ist jedoch nicht verpflichtend. Schülerinnen und Schüler, die nach Entscheidung der Eltern in der Betreuung zu Hause sind und nicht am Präsenzunterricht teilnehmen, erhalten für diese Tage Arbeits- und Aufgabenangebote, zur Bearbeitung in der häuslichen Wohnung.

Die Jahrgangstufen 7 - 13 der allgemeinbildenden Schulen (außer Förderschulen) sowie die berufsbildenden Schulen wechseln ab dem 16. Dezember 2020 vollständig in den Distanzunterricht. Die Empfehlungen für den Distanzunterricht an Schulen in Sachsen-Anhalt vom 22. Oktober 2020 sind auf den Internetseiten des Landesschulamts abrufbar. Unaufschiebbare Klassenarbeiten und Klausuren können an Schulen mit gymnasialer Oberstufe in der Qualifikationsphase und an Sekundar-, Gemeinschafts- und Förderschulen in den abschlussbezogenen Schuljahrgängen 9 und 10 unter Einhaltung der Abstands- und Hygienebestimmungen auch nach dem 15. Dezember geschrieben werden. Die Schultage am 14. und 15. Dezember 2020 werden sofern notwendig zur Organisation des Distanzunterrichts genutzt.

Eine Entscheidung darüber, wie das gesellschaftliche Leben in Deutschland in das neue Jahr starten wird, wollen die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und -chefs der Länder am 5. Januar 2021 treffen.

Mit freundlichen Grüßen

Dominik Brückner

Persönlicher Referent des Ministers

Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt

 

Sehr geehrter Herr Minister,

in dieser für uns alle schwierigen Zeit wenden wir Stadträte uns an Sie, um unserer Besorgnis über den Umgang mit der Pandemie an unseren Schulen Ausdruck zu verleihen. Aus vielfältigen Gesprächen mit Eltern und ihren Vertretungen, Pädagogen, Erziehern und Anderen wissen wir, dass diese verunsichert sind und Ängste haben. Diese Ängste beziehen sich dabei nicht nur auf ihre Kinder, sondern auf ihre gesamte Familie. Sie sorgen sich um die Großeltern, Familienangehörige, die Risikopatienten sind, aber auch um ihre eigene Gesundheit.

Natürlich wissen wir, dass es auch für Sie als zuständiger Minister zunehmend schwieriger wird, mit den Entwicklungen standzuhalten und sehen Ihre Bemühungen die Schulen möglichst lange uneingeschränkt offen zu halten. Dies geschieht in unserer Wahrnehmung auch auf die Gefahr hin, dass dies zu Lasten der Gesundheit von Kindern und Erwachsenen geht.

Aufgrund der immer steigenden Covid-19-Infektionen auch in Sachsen-Anhalt möchten wir deshalb nun von Ihnen wissen, welche weiteren wirksamen Maßnahmen an den Schulen aus Ihrer Sicht zu treffen sind, um die Eindämmung der Corona-Epidemie zu verstärken.

Unserer Meinung nach wäre die Bildung kleinerer Gruppen im Wechselmodell hilfreich. Das funktioniert auch in den Grundschulen, wenn beispielsweise jedes Kind an zwei Tagen Unterrichtet hat und an den anderen Tagen Aufgaben zuhause löst. Auch andere Maßnahmen sind denkbar. So könnte der Schulbetrieb entzerrt werden, indem die Schulen in größeren Städten zu unterschiedlichen Zeiten beginnen, um eine Enge in den öffentlichen Verkehrsmitteln kurz vor Schulbeginn zu vermeiden.

Die Lage ist ernst. Die Aussage, dass Schulen keine Treiber sind, kann in dieser Form nicht aufrechterhalten werden.
Bitte schenken Sie der aktuellen Stellungnahme der in Halle ansässigen Leopoldina zum Lockdown im Schulbetrieb und den Aussagen von Virologen aus dem eigenen Land respektive denen des Direktors des Instituts für Medizinische Mikrobiologie des Universitätsklinikums Halle, Prof. Dr. Alexander Kekule mehr Beachtung und beziehen sie diese in Ihre Betrachtungen mit einbeziehen.

Zitat: "An weiterführenden Schulen gebe es schwerste Ausbrüche. Jugendliche Schüler seien ganz starke Treiber der Pandemie. Das ist ohne Wenn und Aber erwiesen."

Bitte handeln Sie auch in Sachsen-Anhalt danach.

Mit freundlichen Grüßen

gezeichnet

Stadträtin Carola Schumann, bildungspolitische Sprecherin Stadtratsfraktion FDP/Tierschutzpartei

Stadtrat Christian Hausmann,
bildungspolitischer Sprecher
SPD-Stadtratsfraktion

Stadtrat Dennis Jannack, bildungspolitischer Sprecher Stadtratsfraktion DIE LINKE

Am Montag haben wir in der konstituierenden Sitzung die Fraktion FDP/Tierschutzpartei gegründet. Vorausgegangen war die Auflösung der Fraktionsgemeinschaft mit der CDU.
Wir hatten bereits kurz nach der Kommunalwahl Gespräche mit der Tierschutzpartei bezüglich einer Zusammenarbeit geführt. Diese sind seinerzeit für eine andere Variante entschieden. Inzwischen hat sich die Position zu einer gemeinsamen Fraktion geändert, sodass wir die Gespräche zur Bildung einer gemeinsamen Fraktion wieder aufgenommen haben.
Für uns als FDP ein Zusammenschluss mit einer weiteren kleineren Gruppierung besser als weiterhin der kleine Teil, und somit das Anhängsel in einer großen Fraktion zu sein.Nun ist eine Arbeit auf Augenhöhe möglich. Gemeinsam
werden wir jetzt unsere Ziele für ein noch besseres Magdeburg zum Wohle unserer Bürgerinnen und Bürger verfolgen.

Der Fraktion FDP/Tierschutzpartei gehören an: Dr. Lydia Hüskens, Barbara Tiedke,Burkhard Moll, Evelin Schulz, Carola Schumann und Stephan Papenbreer

FDP Tierschutzpartei

Foto:Stephanie Platzek

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