Carola Schumann

Aktuelles

Schildbürgerstreich ? Stellungnahme A0151/23- Nachbesserungen in der Königstraße

Zu dem in der Sitzung des Stadtrates am 17.08.2023 gestellten Antrag A0151/23

„Die Oberbürgermeisterin wird beauftragt, im Zuge der laufenden Bauarbeiten in der Königstraße
1. auf der Nordseite das nichtbenutzungspflichtige Radverkehrsangebot im Seitenraum mit roten Pflastersteinen (oder mit einem gleichwertigen Verfahren) zu kennzeichnen um diesen unmissverständlich als Verkehrsbereich für Radfahrende erkennbar zu machen.
2. eine qualifizierte planerische Betrachtung des barrierefreien Ausbaus der Haltestelle
„Schäferbreite“ in Auftrag zu geben, welche die Umsetzung im Zeitraum der aktuellen Bauarbeiten beinhaltet.

nimmt die Stadtverwaltung wie folgt Stellung:

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Pittiplatsch kommt nach Magdeburg-Eine neue Blumenfigur für den Elbauenpark

Stellungnahme zur Anfrage F0250/23 – Weitere Blumenfiguren für den Elbauenpark

……………………..mit dem Beschluss zum Antrag A0163/21 am 24.02.2022 wurde die Stadt beauftragt, mit dem Geschäftsführer der MVGM Gespräche zu führen, mit dem Ziel, im Elbauenpark Magdeburg analog zum Sandmännchen im Blütenkleid weitere Figuren zu errichten, die nicht nur als Fotomotiv dienen sollen, sondern auch Teile einer Erkundungstour für die Besucherinnen undBesucher des Parks werden können.

Die Verwaltung nimmt in Zusammenarbeit mit der Natur- und Kulturpark Elbaue GmbH (NKE) wie folgt Stellung:

1. Welche Maßnahmen zur Umsetzung des o. g. Stadtratsbeschlusses wurden seitens der NKE bereits unternommen?
Die Geschäftsführung der NKE hat zwischenzeitlich Gespräche mit dem Rechteinhaber der Figuren, dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB), geführt sowie mit Künstlern und Metallbaufirmen Kontakt aufgenommen. Die Kosten für die Errichtung werden seitens einer
Metallbaufirma mit 15.000 bis 20.000 EUR je Figur eingeschätzt. Die Kosten für die Pflege und zweimalige Bepflanzung je Figur werden durch die Geschäftsführung der NKE mit 15.000 EUR pro Jahr und Figur angegeben.

2. Welche Figur aus der Sandmannproduktion plant die NKE zu errichten?
Die Gesellschaft plant die Figur „Pittiplatsch“ im Elbauenpark zu errichten.

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Eine Strategie, die diesen Namen nicht verdient- Stellungnahme der Verwaltung zur Graffiti Strategie

Zur Anfrage F0238/23 nimmt die Verwaltung wie folgt Stellung:

1. Wiederaufnahme der Arbeitsgruppe „Graffiti“
1.1. Wie steht die Stadt zu einer möglichen Wiederaufnahme der Arbeitsgruppe „Graffiti“ bezugnehmend auf die aktuelle personelle sowie finanzielle Lage deStadt?

Derzeit stehen für eine Arbeitsgruppe „Graffiti“ keine personellen und finanziellen Ressourcen zur Verfügung. Dessen ungeachtet wird auf die Information I0184/22 verwiesen. Die dort angeführten Maßnahmen und Strategien werden weiterverfolgt.
So wird derzeit an einem Konzept gearbeitet, einen „Anti-Graffiti-Bus“ nach Pforzheimer Modell einzuführen. Diese Planungen befinden sich allerdings noch in einem sehr frühen Stadium.

1.2. In Magdeburg wurde die Gruppe 2013 im Kriminalpräventivem Beirat angesiedelt. Nach derzeitigem Planungsstand könnten Teilaufgaben erneut vom Beirat
koordiniert werden. In einigen Städten (z. B. Hamburg, Erfurt, Koblenz) ist eine solche Arbeitsgruppe dem Dezernat für Stadtentwicklung zugeordnet. Welchem Bereich könnte eine Arbeitsgruppe in Magdeburg am sinnvollsten angesiedelt
werden?

Hierzu fanden bisher keine abschließenden Entscheidungen statt.

2. Bereitstellung von Flächen/Projekt „Graffiti - legal“
2.1. In der Vergangenheit waren auch in Magdeburg Projekte sehr erfolgreich, welche die Bereitstellung von Flächen zum legalen Aufbringen von Graffitis verfolgten.
Innerhalb der Stadtverwaltung gibt es derzeit keine Projekte dieser Art. Ist seitens der Stadt geplant, hier wieder aktiver zu werden und beispielsweise das Projekt „Graffiti - legal“ in angepasster Form wieder einzuführen?

Eine neue Re-Etablierung des "Graffiti legal"-Projektes wäre aus heutiger Sicht des Amtes 51 nicht zielführend. Graffiti stellt mittlerweile keine primäre Interessenlage der aktuellen Jugendkultur mehr dar.
Für ein Projekt zur legalen Koordination von Graffiti-Aktivitäten, Flächen und Künstler*Innen stehen im Jugendamt zudem keine Personal- und Finanzressourcen zur Verfügung. Auf dem Gelände von KJH "Knast" und KJH "Bauarbeiter" sind allerdings noch Wall of
Fames vorhanden, die nach vorheriger Abstimmung genutzt werden können.
Für das Baudezernat finden nach Anfragen entsprechende Prüfungen und Genehmigungen statt (z. B. an Lärmschutzwänden, Widerlagern von Brücken oder Schaltschränke der Stadtbeleuchtung. Auch die SWM hat im Zuge von Anfragen eine Bereitschaft zur Gestaltung ihrer Schaltschränke signalisiert.
Der EB SFM kann in den Bereichen Spielplätze und Friedhöfe keine Flächen für legales Graffiti zur Verfügung stellen.
Lediglich im Bereich der Grünflächenpflege könnte nach
aktuellem Stand die sich in der Bewirtschaftung befindliche Stützmauer neben der bereits gestalteten Stützmauer des Freibades Süd parallel der Leipziger Chaussee für ein legales Graffiti geprüft werden.

3. „Saubere Stadt Magdeburg e.V.“
3.1. Mit dem 2006 gegründetem Verein „Saubere Stadt Magdeburg e.V.“ verfolgte die Stadt den Ansatz, einen Zusammenschluss privater Hauseigentümer finanziell und organisatorisch nach dem Vorbild der Gemeinde Rijpelberg in den Niederlanden zu
unterstützen. Das Interesse in Magdeburg war 2006 jedoch zu gering für ein erfolgreiches Projekt.
Wie schätzen sie die Situation in der heutigen Zeit ein?
Wäre ein erneuter Versuch zur Implementierung des Modellprojektes erfolgreicher?

Der Verein existiert noch und ist über Haus und Grund erreichbar. Inwieweit hier eine aktuelle Nachfrage besteht, kann nicht eingeschätzt werden und muss noch geklärt werden.

3.2. Die Stadtteile Stadtfeld West und Altstadt sind laut Statistik von 2020 die von illegalen Graffitis häufigsten betroffenen Stadtteile Magdeburgs. Ist es denkbar diese Stadtteile vorrangig zu unterstützen?

Eine Priorisierung auf besonders betroffene Stadtteile ist sinnvoll, um knappe Ressourcen gezielt einzusetzen.

4. Aufwendungen / Finanzierung
4.1. 2013 wurden die Aufwendungen zur Beseitigung illegaler Graffitis mit ca. 120.000 Euro bis 150.000 Euro pro Jahr beziffert. Wie hoch sind die Aufwendungen heute?
Wie sieht die Prognose für die kommenden Jahre aus?

Der EB SFM verzeichnete im Jahre 2022 einen wirtschaftlichen Schaden bei Sachbeschädigung durch Graffiti von zirka 2.500 EUR. Der wirtschaftliche Schaden war in den Vorjahren 2020 und 2021 ungefähr gleich. Hierbei handelt es sich allerdings nur um größere, meldepflichtige Sachbeschädigungen. Alle anderen Aufwendungen zur Beseitigung von illegalem Graffiti, beispielsweise an Ausstattungselementen, wie Bänken und Abfallbehältern, werden nicht separat zeitlich erfasst. Größtenteils werden diese
Arbeiten bei der allgemeinen Aufarbeitung der Ausstattungselemente mit erledigt. Der finanzielle Aufwand bei den Baulasten ist sehr unterschiedlich, mehrere Tausend Euro werden jedes Jahr zur Entfernung von Graffiti eingesetzt.

4.2. Um ein Anreizsystem für die Entfernung illegaler Graffitis auf privaten Flächen zu etablieren sind finanzielle Mittel notwendig. Welche anderweitigen Mittel (neben städtischen Mitteln) können für diese Zwecke akquiriert werden?

Hierzu ist keine Aussage möglich.

5. Enge Zusammenarbeit mit der Polizei sowie der Staatsanwaltschaft
5.1. Wurden seitens der Stadt bereits Gespräche mit der Staatsanwaltschaft geführt, um beispielsweise die Täter zur Mitarbeit bei der Entfernung der Graffiti zu beauftragen?

Nein. Bei Feststellung illegaler Graffiti wird eine entsprechende Strafanzeige erstattet.

5.2. Für eine schnellere und höhere Aufklärungsquote gibt es die Möglichkeit der Zusammenarbeit zwischen szenenkundigen Beamten, die die Graffitis einem Personenkreis zuordnen können und der Polizei. Wurden seitens der Stadt mit der Polizei bereits Möglichkeiten besprochen, wie in Magdeburg mit dieser Methode
gearbeitet werden kann? Wenn ja, mit welchem Ergebnis? Wenn nein, warum nicht?


Nein. Hierzu ist keine Aussage möglich.

6. Präventionsmaßnahmen
6.1. In Abstimmung mit der Polizei sollten Informationen für Geschädigte sowie Präventionsmaßnahmen an Schulen, Bildungseinrichtungen und Sportvereinen erarbeitet und umgesetzt werden.
Was unternimmt die Stadt Magdeburg aktuell in Sachen Prävention auf diesem Gebiet? Welche Aktionen werden aktuell vielleicht
sogar vorbereitet? Wer übernimmt hier die Federführung bzw. wer könnte aus Sicht
der Stadtverwaltung in diesem Bereich federführend sein?

Hierzu ist keine Aussage möglich. Siehe Frage 1.

Krug

Das wird nicht das letzte Wort dazu gewesen sein. Wenn auch die Verwaltung den Kampf gegen illegale Graffitis aufgegeben hat, wir noch lange nicht. Ihr werdet dazu bald wieder etwas hören und lesen.

Änderungsantrag A0134/23/1 - Ehrentafel für die in Ausübung ihres Dienstes tödlich verunglückten Magdeburger Feuerwehrleute

Der Antrag wird wie folgt geändert :

Die Oberbürgermeisterin wird beauftragt, an einem zentralen Ort eine Ehrentafeln zum Gedenken an die in der Ausübung ihres Dienstes verunglückten Magdeburgerinnen und Magdeburger
anzubringen.

Begründung:
Eine Ehrung derer Menschen, die in Ausübung ihres Dienstes für die Stadt verunglückt sind, sollte für alle Organisationen die für die Sicherheit, Rettung und den Katastrophenschutz unserer Stadt
zuständig sind realisiert werden. Neben den Feuerwehren (Berufs und Freiwilligen) sollten auch in Ausübung ihres Dienstes
verunglückte Magdeburgerinnen und Magdeburger anderer Rettungsorganisationen und Hilfsdienste eine entsprechende Würdigung und Anerkennung erhalten. Wir sehen hier vor allem
auch die Polizei, das Technische Hilfswerk (THW), die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), die Johanniter-Unfall-Hilfe, den Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), den Malteser Hilfsdienst
sowie das Deutsche Rote Kreuz.
Eine Gedenktafel, ohne die Nennung von Namen, sollte an einem sehr zentralen Ort Magdeburgs errichtet werden. Hier möchten wir als Beispiele den Domplatz, das Schleinufer oder den MartinLuther Platz nennen.

Bezüglich einer Aufschrift auf der Gedenktafel möchten wir dem Vorschlag der Verwaltung aus der
Stellungnahme S0313/23 folgen:
Gedenktafel
„Gewidmet den Magdeburgern,
die in treuer Pflichterfüllung zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt ihr
Leben gaben!“
Die Oberbürgermeisterin

Carola Schumann             Burkhard Moll
Fraktionsvorsitzende        Fraktionsvorsitzender

Der Antrag wurde abgelehnt und dem Ursprungsantrag gefolgt.

Antrag : Nachbesserungen in der Königstraße

Der Stadtrat der Landeshauptstadt Magdeburg möge beschließen:

Die Oberbürgermeisterin wird beauftragt, im Zuge der laufenden Bauarbeiten in der Königstraße

1. auf der Nordseite das nichtbenutzungspflichtige Radverkehrsangebot im Seitenraum mit roten Pflastersteinen (oder mit einem gleichwertigen Verfahren) zu kennzeichnen um diesen unmissverständlich als Verkehrsbereich für Radfahrende erkennbar zu machen.

2. eine qualifizierte planerische Betrachtung des barrierefreien Ausbaus der Haltestelle „Schäferbreite“ in Auftrag zu geben, welche die Umsetzung im Zeitraum der aktuellen Bauarbeiten beinhaltet.

Der Antrag wird in den Ausschuss für Stadtentwicklung, Bauen und Verkehr sowie in den Finanz- und Grundstücksausschuss überwiesen.

Begründung:
In der „Gesamtkonzeption für sichere Radverkehrsanlagen in der Königsstraße und der Salbker Chaussee“ des SVU Dresden wird eine generelle Neuorganisation der Radverkehrsinfrastruktur in der Königstraße als notwendig erachtet. Diese beinhaltet die Anordnung beidseitiger Schutzstreifen in Kombination mit einem nichtbenutzungspflichtigen Radverkehrsangebot im  Seitenraum.
Um eine geregelte und übersichtliche Anordnung für alle beteiligten Nutzergruppen zu schaffen ist es unabdingbar den „Radweg“ mit einer entsprechenden Farbe zu kennzeichnen. Im Zuge der laufenden Bauarbeiten kann vorzugsweise direkt auf die Verwendung farbiger Pflastersteine zurückgegriffen werden oder gegebenenfalls eine nachträgliche Einfärbung erfolgen.
Ziel sollte es in jedem Fall sein, dass für alle Verkehrsteilnehmenden eine klare und übersichtliche sowie leicht verständliche Anordnung der verschiedenen Verkehrsbereiche erfolgt.
Im Zuge der Bauarbeiten und der Neuorganisation des Verkehrsraumes Königstraße ist es nur selbstverständlich, den laut Prioritätenliste für 2034 geplanten barrierefreien Ausbau der Haltestelle „Schäferbreite“ vorzuziehen um erneute Einschränkungen im Verkehrsraum und Beeinträchtigung der Anwohnenden zu vermeiden.

 

A 0124/23 Hundeauslaufwiese für Ottersleben

Der Stadtrat der Landeshauptstadt Magdeburg möge beschließen:

Die Oberbürgermeisterin wird beauftragt, im Stadtgebiet Ottersleben eine geeignete Fläche als Hundeauslaufwiese auszuweisen.

Der Antrag wird in den Betriebsausschuss Stadtgarten und Friedhöfe Magdeburg sowie in den Verwaltungsausschuss überwiesen.

Begründung:
Auch Stadthunde brauchen Auslauf. Hierfür wurden in der Landeshauptstadt Magdeburg spezielle Flächen zum freien Toben und Laufen für Hunde ausgewiesen.

Wie im nachfolgendem Kartenausschnitt deutlich zu erkennen ist, gibt es in Ottersleben leider keine Hundeauslaufwiese und die Möglichkeit für die Besitzerinnen und Besitzer ihren Hunden ohne Leine Auslauf zu gewähren.
Im stark wachsenden Stadtteil Ottersleben ist es notwendig, schnellstmöglich eine wohnortnahe, entsprechend große und sichere Auslaufwiese für die Vielzahl der ansässigen Hunde auszuweisen.

https://www.magdeburg.de/Start/B%C3%3Frger-Stadt/VerwaltungService/B%C3%3FrgerService/B%C3%3FrgerInfoSystem/index.php?object=tx|698.85.1&FID=698.184.1

Der Antrag wurde in die Ausschüsse überwiesen.

A 0089/23 Beleuchtung Albinmüller Turm

Prüfantrag
Beleuchtung Albinmüller-Turm - Magdeburger Jungfrau

Der Stadtrat der Landeshauptstadt Magdeburg möge beschließen:
Die Oberbürgermeisterin wird beauftragt zu prüfen, ob eine Beleuchtung der Magdeburger Jungfrau auf der Nordseite des Albinmüller-Turms in den Abendstunden möglich ist.
Geprüft werden soll auch, wie sich die Beleuchtung in das Lichtkonzept der Landeshauptstadt (A0199/20
zzgl. Änderungsantrag) integrieren lässt und ob die Möglichkeit besteht, die Magdeburger Jungfrau dauerhaft in den Farben des Stadtwappens erstrahlen zu lassen.

Die Prüfergebnisse sollen im Kulturausschuss und Finanz- und Grundstücksausschuss vorgestellt und beraten werden.

Begründung:
Der Albinmüller-Turm stellt eines der wichtigsten Werke Albinmüllers dar und ist seit den 1920iger Jahren ein wichtiges Wahrzeichen unserer Stadt. Die von Wilhelm Deffke geschaffene weibliche
Relieffigur befindet sich oben an der nördlichen Gebäudeecke und stellt die Magdeburger Jungfrau dar, die auch auf dem Magdeburger Wappen abgebildet und somit das wichtigste Symbol der Stadt ist. Die optische Aufwertung durch Farbe z.B. durch die Beleuchtung der Magd in den Abendstunden kann die Anziehungskraft des Albinmüller-Turms und den gesamten Stadtpark Rothehorn erhöhen.
Mit den geplanten Umbauarbeiten der Hyparschale, der Stadthalle und deren Umfeld sowie der geplanten Umgestaltung des Eingangsbereiches am Albinmüller-Turm ist es nur selbstverständlich, die Magdeburger Jungfrau an der Gebäudeecke des Turms in ein besseres
„Licht“ zu rücken.

Das Ergebnis der Prüfung steht noch aus.

PM Fahrradparkhaus am Hauptbahnhof

Pressemitteilung- Fahrradparkhaus am Hauptbahnhof geplant

Fraktion FDP/Tierschutzpartei dringt auf schnelle Klärung des Standortes und will Förderprogramm des Bundes nutzen

Die Stadtratsfraktion FDP/Tierschutzpartei unterstützt die Pläne für den Bau eines Fahrradparkhauses am Magdeburger Hauptbahnhof. „Dazu müssen nun zügig noch offene Fragen zum genauen Standort geklärt werden“, sagte Co-Fraktionsvorsitzende Carola Schumann. Dazu seien unter anderem Abstimmungen mit der Bahn notwendig. „Erfreulich ist, dass das Baudezernat sich parallel bereits um Fördermittel aus einem neu aufgelegten Programm des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr bemüht“, so Schumann.

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Premierenbesuch der Oper "Liebestrank" im Theater Magdeburg

Ich bin immer noch total verzückt von dieser Premiere des „Liebestrank“s von Gaetano Donizetti. Diese Aufführung war wirklich fantastisch. Ich habe richtig mit Nemorino gelitten. Adrian Domarecki hat diese Rolle so wunderbar dargestellt, dass ich seinen Liebesschmerz förmlich gefühlt habe.

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Interfraktioneller Antrag A0064/23 Gesamtkosten für das Areal von der Hyparschale bis zum Heinrich-Heine-Platz

Der Stadtrat möge beschließen:
Die Oberbürgermeisterin wird beauftragt, in einer Information die gesamten Kosten für das Areal der Hyparschale bis zum Heinrich-Heine-Platz (inklusive Stadthalle, Hyparschale und
Außengelände bis zum Adolf-Mittag-See) darzustellen.
Dabei sind die ursprünglichen Kostenschätzungen der einzelnen Objekte, der augenblickliche Kostenstand und die Prognose der Endkosten aufzulisten. Wenn es möglich ist, sollen die Gründe
der Kostensteigerungen aufgezeigt werden.

Begründung
Die Dimension der Kosten der Sanierung des gesamten Areals sind kaum noch zu überblicken. Es ist schwer nachzuvollziehen, wie und warum sich die Kosten teilweise massiv erhöhen.

Antrag 0075/23 Von Dom zu Dom: Initiative für eine Ausstellung

Der Stadtrat der Landeshauptstadt Magdeburg möge beschließen:
Die Oberbürgermeisterin wird gebeten zu prüfen, wie und wo eine Ausstellung in Magdeburg initiiert werden kann, in dem das von Fadel Alkhudr 2022 gefertigte Holzmodell des Kölner Domes
und dessen Entstehung ebenso zum Thema gemacht wird, wie das Lebenswerk von Richard Voigtel.

Die Ergebnisse sollen in Kulturausschuss vorgestellt und beraten werden.

Begründung:
Der Kölner Dom wurde nach 632-jähriger Bauzeit 1880 unter Leitung des in Magdeburg geborenen Dombaumeisters Richard Voigtel vollendet. 135 Jahre später, 2015, kam der Holzschnitzer Fadel Alkhudr aus Aleppo (Syrien) als Flüchtling nach Köln. Er fertigte in einem zwölf Quadratmeter kleinen Kellerraum in mehrjähriger Arbeit - auf der Grundlage von YoutubeVideos, Skizzen aus dem Internet und Fotos - in etwa 5000 Arbeitsstunden ein 2 Meter hohes
und 1,50 Meter langes Modell des gotischen Baus, das nach dem Urteil des Kölner Dombaumeisters Peter Füssenich „durch seine unglaubliche Detailtreue (besticht) und eine bemerkenswerte künstlerische wie auch handwerkliche Leistung dar(stellt)“. Das Modell wurde vom 03.-19.06.2022 im Kölner Domforum ausgestellt. Die Ausstellung fand eine große Resonanz. Diese wäre auch bei einer Ausstellung in Magdeburg - z.B. im Dommuseum - zu erwarten. Mit einer solchen Ausstellung könnte man neben dem Künstler, seinem Modell und dessen Entstehungsgeschichte zugleich das Wirken von Richard Voigtel, die Handwerkskunst beim
Dombau und die aktuelle Bedeutung des Handwerks würdigen.
Für die konzeptionelle Arbeit sollen Gespräche mit den Magdeburger Museen (unter anderem mit dem Zentrum für Mittelalterausstellungen (ZMA) und dem Dommuseum) geführt werden. Ebenso sollen geeignete Partner bzw. Sponsoren (z.B. die Handwerkskammer) für die Ausstellung gesucht werden.

Stellungnahme der Verwaltung:
https://ratsinfo.magdeburg.de/vo0050.asp?__kvonr=241202

Landesparteitag 2023

Am Vorabend des Landesparteitages der FDP Sachsen-Anhalt fand der Jahresempfang in der Halber 85 statt. Gut gestärkt um viele Gespräche reicher und mit viel Input ging es dann am Sonnabend u.a. um die Neuwahl des Landesvorstandes und um ganz viele interessante Anträge. Dabei standen für Kathrin M-P und mich erwartungsgemäß die Antrage mit bildungspolitischen Schwerpunkt im Mittelpunkt.

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Freude über die Eröffnung des City- Tunnels

Tunneleroffnung1    Tunneleroffnung2

Feierliche Eröffnung des City-Tunnels, scherzhaft auch Trümper- Tunnel genannt. Nach 8 Jahren Bauzeit ist es nun endlich so weit. Die Tunnelbaustelle gehört der Vergangenheit an.
Ich finde es super, dass die Verbindung zwischen Stadtfeld und dem Stadtzentrum wieder hergestellt wurde. Dass das Ganze um so vieles treurer wurde, ist u.a. der langen Zeit zwischen den Planungen und der Fertigstellung mit den ( überall) gestiegen Bau-, Material-und Personalkosten, den Klagen durch BUND und City-Karree, sowie Planungsfehlern geschuldet. Da die Bahn die Brücke sowieso sanieren musste, war für mich der Tunnelbau eine richtige Entscheidung, denn dadurch gibt es Verbesserungen in der Sichreheit und des Komforts für alle Verkehrsteilnehmer. Durch den Tunnel sind nun  der ÖPNV sowie Rad-und Fußwege vom Autoverkehr getrennt.

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Interfraktioneller ÄA 0592/22/1 Zum Antrag Bildungs- und Kulturzentrum für Magdeburg - Raum- und Funktionsprogramm

Dieser Änderungsantrag ersetzt die ursprüngliche Beschlussvorlage.
Der Stadtrat möge beschließen:
1. Der Stadtrat befürwortet grundsätzlich die Errichtung eines kommunalen Bildungs- und
Kulturzentrums (Arbeitstitel) in Form eines Stadthauses in Trägerschaft der Landeshauptstadt
Magdeburg.
2. Bei Vorhandensein finanzieller Ressourcen der Stadt und entsprechender Förderprogramme
von Land, Bund bzw. EU wird ein nachvollziehbares Raum- und Funktionsprogramm erstellt,
welches neben der Stadtbibliothek und der Volkshochschule weitere Einrichtungen und
Services des öffentlichen Lebens enthält. Auf dessen Grundlage werden Vorschläge für einen
Standort zusammen mit einer Kostenkalkulation und einem detaillierten Finanzierungskonzept
dem Stadtrat zur weiteren Beratung und Bestätigung vorgelegt.
3. Bis zur Umsetzung der Errichtung dieses Zentrums arbeiten Volkshochschule und Bibliothek an
ihren bisherigen Standorten an der Intensivierung und dem Ausbau der Zusammenarbeit und
der Erweiterung gemeinsamer Angebote. Dabei sind insbesondere auch die
Stadtteilbibliotheken schon jetzt gefordert, die Visionen vom „dritten Ort“ mit Leben zu erfüllen.
Begründung:
Erfolgt mdl.

Carola Schumann              Oliver Müller              Steffi Meyer 

Andreas Schumann           Kathrin Meyer-Pinger

Anfrage F0086/23- Förderprogramm „Fahrradhäuser an Bahnhöfen„

Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,

am 06.03.2023 startete der Förderaufruf vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) für den Bau und die Planung von Fahrradparkhäusern, um den öffentlichen Personennahverkehr und den Radverkehr besser zu verbinden. Dazu läuft bis zum 07.05.2023
ein Interessenbekundungsverfahren. Dem Förderangebot für Fahrradparkhäuser an Bahnhöfen soll vor allem auch für Pendler ein Angebot geschaffen werden, auf die Kombination aus Bahn und Fahrrad, alternativ zum PKW, zurückzugreifen.

Gerade im Hinblick auf die aktuellen Bauarbeiten und Umgestaltungsplanung für den Bereich um den Magdeburger Hauptbahnhof sowie die Erreichung der Klimaziele, der allgemeinen Verkehrswende und dem Masterplan 100%Klimaschutz ergeben sich mir folgenden Fragen:

1. Wurden im Rahmen der Umfeldgestaltung des Magdeburger Hauptbahnhofes (unter anderem Bahnhofsvorplatz und Busbahnhof) bereits Flächen für den Bau eines Fahrradparkhauses geprüft?
Wenn ja, mit welchem Ergebnis?
Wenn nein, ist dies geplant?
Wenn ja, wann ist mit einem Ergebnis zu rechnen?

2. Wird/Wurde seitens der Stadt bereits geprüft, ob der Bau eines Fahrradparkhauses am Hauptbahnhof über das Förderprogramm des BMDV förderfähig ist?
Wenn ja, wie weit ist die Prüfung fortgeschritten?
Wenn nein, ist geplant sich an o.g. Förderprogramm und dem damit verbundenen Interessenbekundungsverfahren zu beteiligen?

Ich bitte Sie, um eine kurze mündliche und ausführliche schriftliche Antwort.
Carola Schumann
Stadträtin

Antwort der Verwaltung:
https://ratsinfo.magdeburg.de/vo0050.asp?__kvonr=240851

Anfrage F0042/23 Austausch elektrischer Geräte


Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,
durch den Austausch veralteter elektrischer Geräte, sogenannten Stromfressern, können weitere Schritte zur Energieeinsparung und CO2-Reduzierung unternommen werden. Auch die Lebensdauer von neuen Geräten (wie am Beispiel von LED-Leuchtmitteln im Vergleich zu Glühbirnen eindrucksvoll dargelegt werden kann -> Glühlampe = 1.000 - 2.000 Stunden / LED Lampen = 20.000 - 50.000 Stunden) ist erheblich höher. Zudem verursachen in die Jahre gekommene Geräte hohe Wartungskosten. Für eine erfolgreiche Umsetzung des „Masterplan 100 % Klimaschutz“ und die Erreichung des Zieles, Magdeburg bis 2035 zu einer CO2- neutralen Stadt zu machen, ist der Austausch der veralteten elektrischen Geräte in allen
kommunalen Gebäuden notwendig, auch dann, wenn technisch vielleicht noch keine Notwendigkeit zum Austausch besteht. Aus diesem Grund ergeben sich mir nachfolgende Fragen:
1. Soweit mir bekannt ist, gibt es eine Auflistung (Inventurliste) aller elektrischen Geräte in den öffentlichen Gebäuden.
a) Werden die Listen mit dem Alter der Geräte geführt?
b) Wie viele Altgeräte sind noch in Benutzung? Ich bitte um Auflistung der Gebäude, der entsprechenden Geräte sowie das Alter der Geräte.
2. Welche 10 öffentlichen Gebäude haben den höchsten CO2-Ausstoß und Energieverbrauch prozentual auf Ihre Größe gesehen?
3. Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Anzahl der verwendeten Altgeräte und dem Energieverbrauch?
Wenn ja,
a) hat die Stadt bereits Überlegungen angestellt, bei Gebäuden mit hohem Energieverbrauch und/oder hohem CO2-Ausstoß Altgeräte durch neuere, stromsparendere zu ersetzen?
b) wie ist der Stand der Umsetzung?
Wenn nein, wie kommt der hohe Energieverbrauch zu Stande?
4. Wie hoch schätzt die Stadt die Kosten für den sukzessiven Austausch aller Altgeräte mit besonders hohem Energieverbrauch in den öffentlichen Gebäuden ein, wenn diese auch dann ausgetauscht werden, wenn sie noch funktionstüchtig sind?
Ich bitte um eine kurze mündliche sowie eine ausführliche schriftliche Stellungnahme.

Die Stellungnahme liegt inzwischen vor und kann im Ratsinformationssystem unter S0125/23 eingesehen werden.

Ausflug in die Stadtpolitik

Pressemitteilung, 5. Februar 2023

Ausflug in die Stadtpolitik

Was Schüler des Ökumenischen Domgymnasiums im Rathaus von zwei FDP-Ratsfrauen wissen wollten und welche Themen sie beschäftigen

Eine lebhafte Doppelstunde Stadtpolitik für Schülerinnen und Schüler des Ökumenischen Domgymnasiums Magdeburg: Bei einem Besuch im Alten Rathaus im Rahmen der Orientierungstage kamen sie am Donnerstagabend (2. Februar) mit den FDP-Stadträtinnen Carola Schumann und Kathrin Meyer-Pinger 90 Minuten lang ins Gespräch über Wege in die Politik und ehrenamtliches (liberales) Engagement für Magdeburg. Und sie hatten konkrete Themen und Anliegen mitgebracht. Wie den Bau von Radwegen.

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FDP wirbt erneut für zentrale Silvestershow in Magdeburg

Statt Böllerverbots setzen Liberale auf sichere und attraktive Alternative mit öffentlicher Licht- und Lasershow / Bernburger Silvesterfeuerwerk als gutes Beispiel

In der Diskussion um Konsequenzen aus der jüngsten Silvesternacht fordern die Magdeburger FDP-Stadträte Carola Schumann, Kathrin Meyer-Pinger und Stephan Papenbreer erneut eine zentrale öffentliche Silvestershow in der Landeshauptstadt. Ein Böllerverbot kommt für die Liberalen hingegen nicht in Frage.

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Antworten der Fraktion FDP/Tierschutzpartei zu den Fragen der Volksstimme am Jahresende

Fragen:

1. Was ist aus Ihrer Sicht die größte stadtpolitische Herausforderung 2023?

Die Bewältigung der Folgen von Corona und des Krieges in der Ukraine - insbesondere die Abfederung der extremen Preissteigerungen und der Energiekriese, ebenso die Fertigstellung der Tunnelbaustelle für alle Verkehrsformen.

2. Welchen Schwerpunkt will Ihre Fraktion 2023 für die Stadtentwicklung setzen?

Die Zuarbeit zur Sicherstellung der entsprechenden Fördermittel für den Bau der ersten Intel-Fabrik sowie die Schaffung einer investorenfreundlichen Ansiedelungskultur und einer Stadtplanung mit viel Grün, in der sich die Bürger*innen wohlfühlen und gern leben.

3. Über welchen Ratsbeschluss 2022 haben Sie sich besonders gefreut?

Die Schaffung der Voraussetzungen zur Intelansiedlung, der Beschluss zur Einführung und Verwendung der Chiplesegeräte bei allen Tierfunden bei der Tierfangbereitschaft und die Weitergabe der Daten an TASSO e.V. sowie der Beschluss zur Errichtung weiterer Figuren im Blütenkleid im Elbauenpark analog zum Sandmännchen.

4. Welche Ratsentscheidung 2022 hat Sie geärgert?

Die vom Stadtrat abgelehnte Beschlussvorlage zur zentralen Silvestershow und die Ablehnung der Clusterlösung für die Magdeburger Grundschüler*innen. Durch die Beibehaltung der Schuleinzugsgebiete für öffentliche Schulen gibt es leider weiterhin keine Wahlmöglichkeiten.

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Änderungsantrag zur DS Neubau Basisbau (Anbau) Albinmüller- Turm

Gemeinsamer ÄA der Stadträte Oliver Müller (DieLinke) und Carola Schumann ( FDP/TSP) zur DS0580/22/02

ES-Bau zum Neubau Basisbau/Albinmüller-Turm; Heinrich-Heine-Platz 2, 39114 Magdeburg

Der Finanzausschuss/ Bauausschuss bzw. Stadtrat möge beschließen:

1 .Neben der Denkmalschutzbehörde sind der Gestaltungsbeirat sowie der Kunstbeirat zu beteiligen.

2. Über die hier vorgelegte DS0580/22 entscheidet entsprechend der Bedeutung des Bauensembles als Naherholungsgebiet und Touristenmagnet für die Landeshauptstadt Magdeburg und darüber hinaus – anders als in der Beratungsfolge von der Verwaltung vorgesehen – final der Stadtrat und nicht allein der Bauausschuss.