Bürgerinitiative Ottersleben

  • Besuch der Biovergäranlage in Dessau

    Beim Besuch der Biovergäranlage in Ottersleben waren auch viele Vertreter unserer Bürgerinitiative „Fragt uns doch!“ vertreten. Sie haben sich die Anlage angeschaut und eine Nase voll genommen. Nach Gesprächen mit denTeilnehmern fühlten diese sich in der Befürchtungen um die Lebensqualität in Ottersleben durch starke Geruchsbelästigung bestätigt. Eines unserer Mitglieder meinte danach: „Die ganzen Sachen stinken.“ uns wurde gesagt, wir sollten zuhause unsere Kleidung gleich waschen.“ Na, wenn das mal keine Aussage ist.Zudem zeigten sich sich aber auch besorgt über das Mikroplastik , welche durch den Humus auf die Felder und somit in die Umwelt gelangt.PHOTO 2020 10 16 20 10 12 01CPHOTO 2020 10 16 20 10 12 01FPHOTO 2020 10 16 20 10 12 016

    https://www.umweltbundesamt.de/themen/weniger-plastik-in-der-umwelt-eu-stimmt-richtlinie?fbclid=IwAR1yDm83zZ9YEKL41qmONNi8pUW8x-tBTCb3NXOUeiBXVIN8421C3Z6Bs8w

  • Ein kurzer Blick zurück

    Ein wirklich aufregendes Jahr liegt nun hinter uns und auch für mich persönlich war es ein sehr ereignisreiches Jahr,  in dem ich viele interessante neue Menschen kennenlernen durfte. Zu einigen hat sich eine regelrechte Freundschaft entwickelt.
    Ich blicke zurück auf ein wirklich gutes Jahr, ein Jahr voller Anstrengungen, ein Jahr mit zu wenig Zeit für Privates😉, ein erfolgreiches, abwechslungsreiches Jahr, das wie im Flug verging.
    Dabei denke ich vor allem an den gemeinsamen Kampf mit Olivia Ulrich-Spieß gegen die Biovergäranlage in Ottersleben, der mit den Unterschriftensammelaktionen bei Regen und Wind im März begann und zur Gründung der Bürgerinitiative „Fragt uns doch!“ im Oktober führte. Bisher fanden mehrere Treffen statt, bei denen sich bis zu 70 Einwohner Otterslebens über ein weiteres Vorgehen verständigten.
    Zu den wichtigsten Ereignissen des letzten Jahres gehören für mich außerdem der Kommunalwahlkampf und der Wiedereinzug in den Magdeburger Stadtrat, in dem wir als FDP nun mit 3 Stadträten vertreten sind.
    Besonders gern erinnere ich mich an die Geburtstagsmottoparty zu unseren 2X60 Jahren mit unserer Familie und unseren Freunden. Diese wird mir unvergesslich bleiben.
    Auch der Besuch der Partnerstadt Harbin mit einer Delegation der Stadt Magdeburg war ein beeindruckendes Erlebnis.
    Ganz besonders dankbar jedoch bin ich dafür, dass es meiner Familie gut geht und wir gesund ins neue Jahr starten können.
    Mit diesen persönlichen Eindrücken möchte ich mich von Ihnen verabschieden.
    Kommen Sie gut ins Jahr 2020! Bleiben oder werden Sie gesund!

    99dfa6b7 881c 498a a807 34a895634b73    7d573171 8ba4 4517 ac67 a32629f974d3 Bearbeitet

  • Stellungnahme zum Geruchsgutachten "Biogasanlage- Hängelsberge"

    „Wer die Kapelle bestellt und bezahlt, bestimmt was gespielt wird.“ Dies ist eine alte Weisheit und bewahrheitet sich immer wieder. Diesen Spruch im Hinterkopf ist das vom Eigenbetrieb Städtischer Abfallbetrieb in Auftrag gegebene Geruchsgutachten so ausgefallen, wie von uns erwartet.
    Unserer Meinung nach wurde dem Sachverhalt, dass sich die Rotten draußen auf der Deponie befinden zu wenig Beachtung geschenkt. Von diesen, wird, davon sind wir überzeugt, eine sehr intensive Geruchsbelastung ausgehen.

    In dem Gutachten handelt es sich um eine rein theoretische Betrachtung, die vom Idealfall ausgeht. Die Realität sieht meist anders aus. Was passiert, wenn nicht optimal auf die Schließung des Tores der Anlieferzone geachtet wird? Das wird ganz sicher in der Hektik des Tagesgeschäftes immer vorkommen. Dann entweichen deutlich mehr Gerüche als angenommen. Auch das Waschen der Radlader nach jedem Verlassen der Halle wird im täglichen Ablauf nicht realisierbar sein und somit kommt es zu Geruchs- und sonstigen Belästigungen durch Anhaftungen von Biomüll.
    Was passiert, wenn es wegen eines Stromausfalls oder eines Störfalls zum Ausfall des Biofilters und der Luftabsaugung kommt? Dann kann es zu einer massiven Geruchsbelästigung kommen. Die errechneten Emissionsstunden sind theoretische Werte, die rein aus der technischen Perspektive berechnet wurden und somit nicht die tatsächliche Belastung der Anwohner darstellt. Aus Sicht des Gutachters sind ca.88 Geruchsstunden marginal, wenn man aber wie wir direkt davon betroffen ist, sind 88 Stunden pro Jahr sehr viel. Wer gibt uns denn eine Garantie dafür, dass es in der Realität „nur“ 88 Stunden sein werden? Die gibt es nicht.
    Die genannten Grenzwerte der Geruchsimmissionsrichtlinie sind theoretische Werte. Dass diese laut Gutachten deutlich unterschritten werden sollen, heißt nicht, dass es keine Belastungen für die Anwohner gibt.
    Wir sind gespannt, ob die ermittelten Werte der Studie auch in der kommenden neuen TA Luft 2020 so unbedenklich angesehen werden. Diese TA Luft wird für die Anlage zukünftig bindend sein.

    Das sind nur einige Punkte, die uns in unserer Überzeugung bestärken, dass der Standort Hängelsberge für den Bau eine Biogasanlage/ Biovergäranlage ungeeignet ist. Eines ist klar: Wir bleiben dabei- Keine Biogasanlage in Ottersleben!

     

  • Treffen am 14.1.20 mit dem Beigeordneten Herrn H.Platz

                              

     

    Vorankündigung:

    Am Dienstag, den 14.01.2020 um 19.00 Uhr werden wir um 19.00 Uhr zu unserem Treffen den Beigeordnete H. Platz und die Leiterin des SAB ( Städtischer Abfallbetrieb) zu Gast haben. 

     

Diese Webseite nutzt Session-Cookies (CMS) und Dienste Dritter (zum Beispiel Google Maps und YouTube). Sie können selbst entscheiden, ob Sie dies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.