Biovergärungsanlage

  • Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

    in der Stadtratssitzung vom 11.4. wurde beschlossen: „Der Oberbürgermeister wird beauftragt weitere Standorte, auch das Industriegebiet Rothensee zu prüfen………….“.

    Nun frage ich Sie:
    1. Wurde der oben bereits erwähnte Standort geprüft?
    Wenn ja, wann wird das Prüfergebnis vorliegen?
    Wurde das Gebiet zwischen dem Gewerbegebiet und den Gleisen, hinter der Oebisfelder Brücke – Burger Straße in die Prüfung einbezogen?
    Wenn nicht, warum nicht?
    2. Sind weitere Standorte (wie beschlossen) geprüft worden?
    Wenn ja, welche und wann wird das Prüfergebnis vorliegen?
    Wurden das Gewerbegebiet Salbke/Westerhüsen Gewerbepark Elbe-Börde- Terminal, Buckau Nähe Sülzehafen, das Gebiet hinter dem Silberberg- Sülzegrund – Straße am Großen Silberberg geprüft worden?
    3. Gibt es in Magdeburg (in Gewerbegebieten oder östlich Magdeburgs) freie Grundstücke für die Errichtung der Biogasanlage, die groß genug sind und wo es keine Beeinträchtigung der Bevölkerung durch West- Nordwest oder Süd- Westwind gibt?
    4. Wurden Ackerflächen geprüft, auf denen die Errichtung einer solchen Anlage möglich sind?

    Des Weiteren frage ich Sie:
    5. Wie ist die derzeitige Auslastung der Müllverbrennungsanlage, die aktuell auch den Abfall thermisch verwertet, der zukünftig in der Biovergäranlage behandelt werden soll?
    6. Aus welcher Entfernung werden aktuell wieviel Abfälle zur Müllverbrennungsanlage in Magdeburg angefahren?
    7. Um wieviel Prozent würde sich die Auslastung der dortigen Kapazität nach Inbetriebnahme der Biogasanlage verringern?
    8. Aus welcher Entfernung kommt dann voraussichtlich zukünftig der zusätzliche Abfall, um die Auslastung der Müllverbrennungsanlage auf dem gleichen Niveau zu halten wie derzeit?

    Ich bitte um eine schriftliche Beantwortung der Fragen.

  • Auf unserem letzten Treffen, was im Übrigen sehr gut besucht war, sind wir mit den Fraktionsvorsitzenden und Fraktionsvertreter ins Gespräch gekommen. In der intensiven, anregenden und emotional geführten Diskussion haben wir Bürgerinnen und Bürger klar und deutlich haben wir gesagt, was wir von den Plänen der Stadt halten, an den Hängelsberegen eine Biovergärungsanlage zu errichten, nämlich nichts. 
    Nun haben wir für unsere nächste Zusammenkunft einen Fachmann für Biovergäranlagen gewinnen können, der uns die an diesem Abend erwähnte Studie des Witzenhausen-Instituts vorstellen wird. 
    Außerdem wollen wir uns über unser weiteres Vorgehen verständigen.
     
    Nächstes Treffen:
    Wann? Dienstag, den 3.12. um 19.00 Uhr
    Wo? Restaurant & Cafe’  “Am Birnengarten”
     
    Wir freuen uns auf euch.
  • Ein herzliches Dankeschön allen Stadträtinnen und Stadträten, die unserer Einladung gefolgt sind und am 19.11.mit uns ins Gespräch gekommen sind.
    Mit 70 Teilnehmern haben wir heute einen neuen Rekord aufgestellt. Und wir werden immer mehr.

     Bi 191119

    Einige Fakten, die für uns gegen eine Biovergärungsanlage (Biogasanlage) sprechen, hat eines unserer Mitglieder einmal zusammengetragen:

    • Vergärung des Magdeburger Bioabfalls sowie ggf. Verwertung von Bioabfällen/ Inputstoffen aus der Region, um die Auslastung der Anlage zu gewährleisten
    • Auch wenn die Anlagen nach dem neuesten Stand der Technik und unter Beachtung aller Vorschriften errichtet und betrieben werden, bleibt ein Risikopotential durch die Erzeugung der dabei entstehenden Gase und durch Inputstoffe( Inputstoffensind wassergefährdende Stoffe) 
    • Bleibt die Frage nach der Wirtschaftlichkeit einer Anlage am Standort Magdeburg (Eine Kosten-Nutzenanalyse gibt es nicht. Investitionskosten von der Planung bis hin zur Betreibung werden nicht konkret benannt.)

    Da es sich um eine sehr kleine Anlage handelt und die Bioabfälle auch durch die im Umkreis betriebenen bzw. geplanten Anlagen verwertet werden können.

    Eines wurde immer wieder betont:
    Wir wollen keine Biovervärungsanlage /Biogasanlage.

    • Die Nutzung der durch die Anlage erzeugten thermischen Energie ist nicht abschließend geklärt.
    • Was passiert mit den Fremdstoffen?
    • Geruchsbelästigungen sind nicht auszuschließen
    • Ein verfahrensübliches (theoretisches) Geruchsgutachten ist derzeit in Auftrag gegeben
    • Erhöhte Verkehrsbelastung
    • Der Wert der Grundstücke wird um min. 15 % sinken.

    Die Bürgerinitiative „Fragt uns doch“ möchte alle Bürger/innen, die gegen die Errichtung der Biovergärungsanlage sind ermutigen, sich ihr anzuschließen,
    damit es uns nicht irgendwann mal anstinkt!

    Sammelt bitte weiterhin fleißg Unterschrift!

    Ihr findet uns auch bei facebook unter:
    Bürgerinitiative Fragt uns doch
    @biottersleben

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