FDP/TIerschutzpartei

  • Gründung der Fraktion FDP/Tierschutzpartei

    Am Montag haben wir in der konstituierenden Sitzung die Fraktion FDP/Tierschutzpartei gegründet. Vorausgegangen war die Auflösung der Fraktionsgemeinschaft mit der CDU.
    Wir hatten bereits kurz nach der Kommunalwahl Gespräche mit der Tierschutzpartei bezüglich einer Zusammenarbeit geführt. Diese sind seinerzeit für eine andere Variante entschieden. Inzwischen hat sich die Position zu einer gemeinsamen Fraktion geändert, sodass wir die Gespräche zur Bildung einer gemeinsamen Fraktion wieder aufgenommen haben.
    Für uns als FDP ein Zusammenschluss mit einer weiteren kleineren Gruppierung besser als weiterhin der kleine Teil, und somit das Anhängsel in einer großen Fraktion zu sein.Nun ist eine Arbeit auf Augenhöhe möglich. Gemeinsam
    werden wir jetzt unsere Ziele für ein noch besseres Magdeburg zum Wohle unserer Bürgerinnen und Bürger verfolgen.

    Der Fraktion FDP/Tierschutzpartei gehören an: Dr. Lydia Hüskens, Barbara Tiedke,Burkhard Moll, Evelin Schulz, Carola Schumann und Stephan Papenbreer

    FDP Tierschutzpartei

    Foto:Stephanie Platzek

  • Kulturstadt Magdeburg braucht einen Plan B

    Kulturstadt Magdeburg braucht
    dringend „Plan B“

    Start für „Kulturforum 20:30“ am 27. März / Stadträtin Carola Schumann mahnt zeitnahe Umsetzung von Ideen und Veranstaltungen aus Kulturhauptstadtbewerbung an

    Magdeburg braucht nach dem verpassten Titel als Kulturhauptstadt Europas 2025 dringend einen „Plan B“, um sich trotz des Ausscheidens in den nächsten zehn Jahren zur Kulturstadt mit überregionaler Anziehungskraft weiterzuentwickeln. Das erklärte Carola Schumann, Stadträtin der Fraktion FDP/Tierschutzpartei und Mitglied des Kulturausschusses der Landeshauptstadt, im Vorfeld des ersten „Kulturforums Magdeburg 20:30“ am 27. März.

    „Nachdem nun bereits fast ein halbes Jahr vergangen ist und der Schwung der Kulturhauptstadtbewerbung immer mehr abebbt, reicht keine reine Willensbekundung mehr“, betont sie: „Die mit der Bewerbung entwickelten guten Ideen und Vorschläge sollten weiter genutzt werden. Zusätzlich haben wir im Stadtrat im August 2020 die Kulturstrategie 2030 beschlossen, die bereits Handlungsempfehlungen sowie kurz-, mittel- und langfristige Vorhaben benennt. Nun gilt es, diese mit Leben zu erfüllen“, so Carola Schumann.

    Sie erwarte nicht zuletzt konkrete Angebote und Veranstaltungen für alle Bevölkerungsgruppen in Magdeburg mit einer entsprechenden Zeitschiene und Verantwortlichkeiten. „Es stellt sich nun heraus, dass es den berühmten Plan B bisher offenbar gar nicht gibt, obwohl er uns im Zuge der Kulturhauptstadtbewerbung vom Kulturdezernat immer wieder zugesagt wurde“, kritisiert Stadträtin Schumann.

    Zum dem Kulturforum „Magdeburg 20:30“ laden die Magdeburger Kulturbeigeordnete Regina-Dolores Stieler-Hinz, das städtische Kulturbüro und das ehemalige Bewerbungsbüro 2025 für Samstag, 27. März, erstmals und in digitaler Form ein. Angesprochen werden damit Freie Kulturschaffende, Künstler*innen aller Genres, kulturelle Institutionen, Vereine, Verbände sowie Kultur-Politiker*innen. Erklärtes Ziel ist ein detaillierter „Masterplan Magdeburg 20:30“. Die Runde soll der Auftakt für eine Reihe von Fachveranstaltungen in den nächsten Monaten zu diesem Thema sein.

    Im Oktober war Chemnitz von der europäischen Jury zur Kulturhauptstadt 2025 ernannt werden. Neben Magdeburg waren bis zuletzt auch Hildesheim, Hannover und Nürnberg im Rennen. Magdeburg hatte seine Bewerbung zuletzt unter das Motto „Force of Attraction“ („Anziehungskraft“) gestellt.

  • Presseecho zum VST-Artikel v. 03.02.21 „Grüner Freiraum statt Schulneubau“

    Presseecho zum VST-Artikel v. 03.02.21 „Grüner Freiraum statt Schulneubau“

    Es ist mehr als befremdlich, dass der Bildungsausschussvorsitzende den Stadtratsbeschluss für einen neuen Schulstandort in Ostelbien mittels Presseerklärung im Nachhinein in Frage stellt. Vor allem, da dieser mehrheitlich nach langer, kontroverser Debatte getroffen wurde. Grundlage dieses Beschlusses war ein gemeinsamer Antrag für eine Schule am Winterhafen, welcher in einer langen gemeinsamen Sitzung vieler Stadträte auf Einladung der Vorsitzenden des Bildungs- und des Bauausschusses entstanden war. Einigkeit herrschte unter den Stadträten darüber, dass ein Schulneubau in Ostelbien entstehen soll. Lediglich der Bildungsausschussvorsitzende vertrat die Position des OB, der eine weiterführende Schule am Universitätsplatz bevorzugt.

    Argumente, die gegen den Standort Winterhafen sprechen, wurden umfassend diskutiert und aus Sicht der Mehrheit widerlegt. Dabei war ein Aspekt, dass diese kritischen Punkte ja auch für eine Seniorenwohnanlage hätten gelten müssen, die bis vor kurzem von der Verwaltung an eben diesem Standort geplant war. Hätte das Hochwasser um den Seniorenwohnpark einen Bogen gemacht und ist nur für eine Schule eine Bedrohung? Warum will man den Schülerinnen und Schülern das Lernen im Grünen verwehren - Lernen in und mit einem der Gartenträume des Landes Sachsen-Anhalt?

    Wir fordern die Umsetzung des Stadtratsbeschlusses ohne weitere Verzögerung. Die Kinder müssen uns dies wert sein.

    Übrigens:
    Vor fast genau 100 Jahren entstand eine Gartenschule in Magdeburg - in einer Zeit, als Magdeburg sich als Modellstadt der Moderne zeigte. Die Homepage der Grundschule Rothensee notiert: "Aufgrund der Eingemeindung des Dorfes Rothensee und die Entwicklung zu einem Industriestandort im Norden von Magdeburg wuchsen die Schülerzahlen ständig, sodass der Unterricht nur unter großen Schwierigkeiten im Schichtbetrieb möglich war. Deshalb wurde in den Jahren 1925/26 ein eingeschossiger, in viel Grün eingebetteter Schulneubau in Klinkerbauweise und mit Satteldach südöstlich der Kreuzung Buschfeldstraße und Windmühlenstraße nach den Entwürfen des Stadtbaurates Johannes Göderitz errichtet. Die „Gartenschule“ wurde durch den Oberbürgermeister feierlich übergeben."

    Für die Fraktion FDP/Tierschutzpartei

    Carola Schumann
    Bildungspolitische Sprecherin

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