Gfraffiti Strategie

  • Graffiti-Strategie - interfraktioneller Antrag

    A0014/21 Graffiti-Strategie - interfraktioneller Antrag

    Der Stadtrat der Landeshauptstadt Magdeburg möge beschließen:

    Der Oberbürgermeister wird beauftragt, eine stadtteilbezogene Graffiti-Strategie zu erarbeiten, wie

    1. illegale Graffitis (Schmierereien) schneller und nachhaltiger beseitigt

    2. künstlerische Darstellungen gefördert

    werden können.

    Auf eine Überweisung in die Ausschüsse wird aufgrund der Aktualität und Dringlichkeit verzichtet.

    Begründung:
    Schmierereien aller Ort und illegale Graffitis sind an der Tagesordnung. Sie erwecken den Eindruck, als habe die Stadt bereits kapituliert vor urbaner Zerstörungswut. Dazu gibt es "Gegenbilder", geschaffen z.B. von Max Grimm an der Schönebecker Str. - Weitere Bilder könnten die Tradition der "bunten Stadt" im Sinne von Bruno Taut aufnehmen. Das könnten Bilder sein, die die Identität und das Zusammenleben im jeweiligen Stadtteil fördern, oder Fußball- oder Handballgraffiti, die die Faszination des Sports und die blau-weiße bzw. grün-rote Sporttradition transportieren. Gewinnt man die großen und kleinen Sportvereine der Stadt, das Jugendamt, SWM, die Wohnungsbaugenossenschaften und/oder MVB als Partner, dann ließen sich z.B. Verteilerkästen zu "Sport-Wegweisern" umgestalten. Kitas und Schulen ließen sich gewinnen, z.B. durch Wettbewerbe und Anreize für den Unterricht bzw. die Arbeit in Projekten und Arbeitsgemeinschaften. Die Gestaltung des Spielplatzumfeldes des Eingangsbereiches und des Spielplatzes der Kita St. Agnes durch Schülerinnen und Schüler des Norbertusgymnasiums zeigt, was diesbezüglich möglich ist. Eine solche konzertierte Aktion gewinnt besonders dann, wenn man die GWA einbezieht und deren Mittelzuweisung um einen Betrag (z.B. 100 Euro) erhöht; dieser Betrag würde für eine Graffiti-Gestaltung im jeweiligen Stadtteil ausgezahlt, wenn mindestens dieselbe Summe aus Sponsorenmitteln bereitgestellt würde.

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