Kulturhauptstadt;

  • ÄA Projektförderung zur Wiederaufnahme des Kulturbetriebes

    Änderungsantrag  DS0044/21/1

    Zum Verhandlungsgegenstand
    DS0044/21 17.03.2021

    Kurztitel
    Projektförderung zur schrittweisen Wiederaufnahme des Kulturbetriebes unter den Bedingungen der Verordnungen des Landes Sachsen-Anhalt während und für die unmittelbare Zeit nach der Corona-Pandemie

    Der Stadtrat möge beschließen:

    Der Beschlussvorschlag wird um folgenden Punkt ergänzt:

    4. Sollten coronabedingt die zur Verfügung stehenden Mittel in diesem Jahr nicht zur Auszahlung kommen, entfällt die zeitliche Befristung unter Punkt 2. In diesem Falle können die Mittel ins nächste Jahr übertragen werden.

    Begründung:
    erfolgt mündlich

    Carola Schumann                   Dr. Lydia Hüskens              Burkhard Moll

  • Ja, ich bin immer noch dagegen

    Sehr genau erinnere ich mich an die Gespräche im Vorfeld des Bürgerentscheids. Die Frage, die zur Abstimmung stand,  bezog sich den Wiederaufbau der Kirche. Es gab keine Option anzukreuzen, den Platz so zu belassen oder Freilegung der Grundmauern..... Die Kommunalverfassung in der damaligen Form ließ aber keine andere Fragestellung zu. Auch wir hätten gern eine eindeutigere Frage zur Abstimmung gebracht.

    Nun zum aktuellen Antrag der beiden Fraktionen und der Abstimmung im Stadtrat.

    Anders als in einigen Zeitungen dargestellt, haben nicht die meisten Stadträte zugestimmt ( außer den"Roten" und einer FDP Abweichlerin - bei zwei Stadträten stellt sich dann aber schon die Frage, wer wovon abgewichen ist), sondern zwei Fraktionen zugestimmt. Wäre die Mehrheit dafür gewesen, hätte es ja wohl ein anderes Ergebnis gegeben.

    Wenn Sie sich die Aufzeichnungen der Stadtratssitzung im Internet ansehen, werden Sie feststellen, dass ich mich zu der Frage „Sichtbarmachung oder Erinnerung an die Uk“ gar nicht geäußert habe. In meinem Statement habe ich lediglich darauf hingewiesen, dass das immer wieder betonte bürgerschaftliche Engagement, welches unterstützt werden müsse nicht nur auf Seiten des Kuratoriums Ulrichkirche zu finden ist. Man sollte nicht vergessen, dass die Initiatoren und Unterstützer des Bürgerentscheids, die Tausende von Unterschriften sammelten, Informationsstände und Diskussionsrunden durchführten, Flyer verteilten und eine Ausstellung gestalteten (und so weiter) auch Bürger der Stadt sind, welche ein außergewöhnliches Engagement gezeigt haben.
    Ein zweiter Punkt im meinem Redebeitrag war der Hinweis, dass bei einer reinen Internetbefragung viele Bürger von Vornherein ausgeschlossen werden würden und es noch weitere Möglichkeiten geben müsse, damit sich auch ältere Menschen und Menschen ohne Internet an der Umfrage beteiligen können.

    Allerdings habe ich, und dazu stehe ich auch, gegen den Antrag der Faktionen CDU/FDP/BfM und Bündnis Grüne gestimmt. Solange das Kuratorium in ihrer Satzung, welche auch auf ihrer Homepage nachzulesen ist, immer noch als Endziel den Wiederaufbau der Kirche vorsieht, werde ich von dieser Position auch nicht abgehen.

    Im Übrigen glaube ich kaum, dass die erfolgreiche Bwerbung Magdeburgs zur Kulturhauptstadt Europas, die ich aus tiefster Überzeugung unterstütze, davon abhängig ist, ob auf dem Ulrichsplatz ein Ulrichstor, Ausgrabungen oder Ähnliches zu finden sind. Das ist für mich ein reines Todschlagsargument.

  • Kulturstadt Magdeburg braucht einen Plan B

    Kulturstadt Magdeburg braucht
    dringend „Plan B“

    Start für „Kulturforum 20:30“ am 27. März / Stadträtin Carola Schumann mahnt zeitnahe Umsetzung von Ideen und Veranstaltungen aus Kulturhauptstadtbewerbung an

    Magdeburg braucht nach dem verpassten Titel als Kulturhauptstadt Europas 2025 dringend einen „Plan B“, um sich trotz des Ausscheidens in den nächsten zehn Jahren zur Kulturstadt mit überregionaler Anziehungskraft weiterzuentwickeln. Das erklärte Carola Schumann, Stadträtin der Fraktion FDP/Tierschutzpartei und Mitglied des Kulturausschusses der Landeshauptstadt, im Vorfeld des ersten „Kulturforums Magdeburg 20:30“ am 27. März.

    „Nachdem nun bereits fast ein halbes Jahr vergangen ist und der Schwung der Kulturhauptstadtbewerbung immer mehr abebbt, reicht keine reine Willensbekundung mehr“, betont sie: „Die mit der Bewerbung entwickelten guten Ideen und Vorschläge sollten weiter genutzt werden. Zusätzlich haben wir im Stadtrat im August 2020 die Kulturstrategie 2030 beschlossen, die bereits Handlungsempfehlungen sowie kurz-, mittel- und langfristige Vorhaben benennt. Nun gilt es, diese mit Leben zu erfüllen“, so Carola Schumann.

    Sie erwarte nicht zuletzt konkrete Angebote und Veranstaltungen für alle Bevölkerungsgruppen in Magdeburg mit einer entsprechenden Zeitschiene und Verantwortlichkeiten. „Es stellt sich nun heraus, dass es den berühmten Plan B bisher offenbar gar nicht gibt, obwohl er uns im Zuge der Kulturhauptstadtbewerbung vom Kulturdezernat immer wieder zugesagt wurde“, kritisiert Stadträtin Schumann.

    Zum dem Kulturforum „Magdeburg 20:30“ laden die Magdeburger Kulturbeigeordnete Regina-Dolores Stieler-Hinz, das städtische Kulturbüro und das ehemalige Bewerbungsbüro 2025 für Samstag, 27. März, erstmals und in digitaler Form ein. Angesprochen werden damit Freie Kulturschaffende, Künstler*innen aller Genres, kulturelle Institutionen, Vereine, Verbände sowie Kultur-Politiker*innen. Erklärtes Ziel ist ein detaillierter „Masterplan Magdeburg 20:30“. Die Runde soll der Auftakt für eine Reihe von Fachveranstaltungen in den nächsten Monaten zu diesem Thema sein.

    Im Oktober war Chemnitz von der europäischen Jury zur Kulturhauptstadt 2025 ernannt werden. Neben Magdeburg waren bis zuletzt auch Hildesheim, Hannover und Nürnberg im Rennen. Magdeburg hatte seine Bewerbung zuletzt unter das Motto „Force of Attraction“ („Anziehungskraft“) gestellt.

  • Redebeitrag zum Grundsatzbeschluss „Gründung einer Akademie für Musik und Darstellende Kunst in der Landeshautstadt Magdeburg“

    Redebeitrag zum Grundsatzbeschluss „Gründung einer Akademie für Musik und Darstellende Kunst in der Landeshautstadt Magdeburg“

    Als Kunst- und Kulturbegeisterte, die oft die kulturellen Einrichtungen unserer Stadt besucht und mit vielen Kulturschaffenden im Gespräch ist, kann ich für die Zustimmung zur Drucksache werben.

    Alle die Dinge, die hier bisher besprochen wurden und letztendlich auch im Änderungsantrag der Grünen stehen, wurden bereits in der Kulturausschusssitzung ausführlich beschlossen.

    Es handelt sich in der vorliegenden Drucksache um einen GRUNDSATZBESCHLUSS. Wir haben vorhin, als es um den Grundsatzbeschluss zum Bau einer Grundschule in Buckau gehört, was alles durch unsere Zustimmung in Gang gesetzt wird. Es wird also keinesfalls, wie hier suggeriert, die Errichtung /der Bau dieser Akademie beschlossen.

    Zu einigen Aussagen des Stadtratskollegen Assman (Grüne) möchte ich folgendes feststellen:

    • Ein Blick in die Drucksache reicht um zu erkennen, dass es sich nicht eine reine Musikeinrichtung handelt, sondern so auch der ARBEITSTITEL eine „ Akademie für Musik und Darstellende Kunst“ ist.
    • Sieht man sich einmal die Begründung der eben zitierten DS an, so liest man: „ Da die Ausbildung anwendungsorientiert ist, werden Projekte mit Partnern der Stadt (Vereine, Künstler, Kulturschaffende) ………..forciert.

    Im Ausschuss wurde ausführlich besprochen, dass auch die Subkultur, die gesamte kulturelle Szene in ihrer gesamten Bandbreite und Vielfalt einbezogen werden soll.
    Auch der Orchesterprobenraum könnte Bestandteil dieser Akademie sein.

    Das Bewerbungsbuch zur Kulturhauptstadt Europas ist fast fertig. Es liegt in den letzten Zügen. Jetzt und genau jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um dieses ambitionierte, visionäre Vorhaben auf den Weg zu bringen.

  • Skulpturen in der Stadt

    Der Oberbürgermeister prüft die Möglichkeiten der Errichtung von Miniaturskulpturen (Kleinplastiken) vor/an markanten Punkten (Sehenswürdigkeiten der Stadt) im öffentlichen Raum und legt dem Stadtrat bis Dezember 2015 ein Konzept zur Umsetzung vor.

    Begründung:

    Die Stadt Magdeburg ist eine geschichtsträchtige Stadt. Der Dom ist das Wahrzeichen, dass wie kein anderes Gebäude für unsere Stadt steht. Weiterhin gib es viele Dinge, die
    ebenfalls eine unverwechselbare und Identität stiftende Eigenschaft haben: Die
    Magdeburger Originale, die Halbkugeln oder die Magdeburger Jungfrau.
    Solche und ähnliche, noch zu schaffende Skulpturen sind kleine Botschafter unserer Stadt, die nach und nach angefertigt und aufgestellt werden sollen.

    Wie die Zwerge in Wroclaw (Breslau), die es dort schon an weit mehr als 100 Standorten gibt, können diese auf wichtige Attraktionen in der Stadt hinweisen. Dies bietet auch die
    Möglichkeit, Exkursionen von Schulklassen wie auch Touristen an einem grünen Faden
    anzubieten.

      

    Gleichfalls kann durch wiederkehrende Skulpturenein Gemeinschaftsgefühl
    innerhalb der ganzen Stadt bewirkt werden: Der Dom oderdie Halbkugeln sind nicht
    nur ein Bestandteil der Stadt, sondern die Stadt auchBestandteil des Doms und
    der Halbkugeln.Die Stadt verfügt mit derHochschule über die kreativen wie auch technischenFähigkeiten zur Planungund Erstellung solcher Skulpturen. Sponsoren stellen einekostenneutrale Schaffungsicher, und auch in Eigeninitiative können sich Hoteliersund andereGewerbetreibende beteiligen. Dafür gibt es in unserer Stadt ausreichendPotenzial.

    Für ein weiteresHighlight im Stadtbild, die uns auf dem Weg zur EuropäischenKulturhauptstadtbegleitet, fehlt bisher nur ein entsprechendes politisches Konzept.

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