Lichtkonzept

  • ÄA Lichtkonzept A0199/20/1 und A0199/20/1/1

    Der Stadtrat möge beschließen:

    Der Antrag wird wie folgt ergänzt:

    Um ein wegweisendes modernes Lichtkonzept zu erstellen, wird zunächst das Konzept aus dem Jahre 1996 evaluiert. Dabei sind bereits umgesetzte Vorhaben insbesondere hinsichtlich ökologischer Gesichtspunkte einer Prüfung zu unterziehen. Für die Fortschreibung des Lichtkonzepts sind weitere, das Stadtbild prägende Objekte einzubeziehen und neue, moderne, ökologisch wertvolle Lichtinstallationen zu prüfen.

    Begründung:
    Der Antrag zielt nach Aussagen des Antragstellers vorwiegend auf den Dom hin. Für ein wegweisendes modernes Lichtkonzept sollte der Fokus jedoch genauso auf weiteren markanten Gebäude und Sehenswürdigkeiten der Stadt liegen. Da es schon seit 1996 ein Beleuchtungskonzept gibt und dieses bereits in Teilen umgesetzt wurde, sollte daher zunächst eine Evaluierung stattfinden. Diese ist zwingend notwendig, da die Entwicklung in den Jahren rasant fortgeschritten ist, gerade in Bezug auf Möglichkeiten von technischen Licht- bzw. Beleuchtungsmöglichkeiten. Darüber hinaus gibt es auch eine neue ökologische Betrachtungsweise, die das Thema Lichtverschmutzung*¹ berücksichtigt. Ein Beispiel für ein modernes Lichtkonzept gibt es in Fulda. Die International Dark-Sky Association (IDA) erklärte Fulda zur ersten „Sternenstadt“*² Europas und würdigte damit den Einsatz der Stadt mit ihrem Beleuchtungskonzept zur Reduzierung der Lichtverschmutzung beizutragen.

    Quellenangaben:
    https://www.br.de/wissen/lichtverschmutzung-lichtsmog-licht-nacht-himmel-milchstrasse-tier-led-hell-102.html
    https://www.energie.de/netzpraxis/news-detailansicht/nsctrl/detail/News/grundzuege-des-beleuchtungskonzepts-der-sternenstadt-fulda-2019767/np/2/

     

    Ergänzung zum ÄA 0199/20/1

    Die Erarbeitung des Konzepts und der Evaluierung soll dezernatsübergreifend erfolgen. Teilergebnissse sind in den Ausschüssen (STBV, Kulturausschuss, Umweltausschuss) vorzustellen.
    Das Konzept ist dem Stadtrat im 4. Quartal vorzulegen.

    Carola Schumann

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