Carola Schumann

Aktuelles

Versprochen und gehalten- Keine Biovergärungsanlage in Ottersleben

"Wahlversprechen gegeben und gehalten", so kommentiert ein Ottersleber bei Facebook. Stimmt. Im Wahlkampf zur Kommunalwahl versprach ich, alles in meiner Macht stehende zu tun, um den Bau einer Biogasanlage in Ottersleben (und nicht nur da, sondern in Wohnortnähe in ganz Magdeburg) zu verhindern.

Am Donnerstag , den 01.09.2022 kam es zur finalen Abstimmung hierzu im Stadtrat. Die DS 0241/22 "Bau und Betrieb einer Bioabfallvergärungsanlage in der Landeshauptstadt Magdeburg" wurde inklusive eines Änderungsantrages der Fraktion Grüne/ futrure zunächst intensiv und hitzig diskutiert. Die Abstimmung fiel dann aber doch sehr eindeutig aus. 26 Stadträte votierten dafür  "Den Bau und den Berieb einer eigenen kommunalen Biovergärungsanlage nicht weiter zu verfolgen."
(7 der 8 anwesenden Grünen/future Stadträte sowie ein CDU und ein Linker Stadtrat enthielten sich.  Dagegen stimmten die Linken, sowie je ein Stadtrat der Grünen und der Gartenpartei.)

Ich freue mich sehr darüber, dass unsere gemeinsamen Bemühungen Früchte getragen haben und sich die Verwaltung, ebenso wie viele Stadträte vom Bürgerwillen und/oder den Argumenten bezüglich Wirtschaftlichkeit überzeugen ließen.

 

Mein Dank geht an alle Unterstützer, Unterschriftensammler, an die Mitglieder der Bürgerinitiative " Fragt uns doch!" Ottersleben und ganz besonders die Mitinitiatorin und Sprecherin der BI Olivia- Ulrich Spieß.

 

 

Durchführung einer Ausstellung anlässlich des 1050. Todestages von Otto I.

IF Antrag SPD, FDP/TSP, Die Linke

Die Oberbürgermeisterin wird beauftragt,

eine Drucksache zur Durchführung einer Ausstellung anlässlich des 1050. Todestages von Otto I. im Jahr 2023 zu erstellen. Aufgrund der nationalen Bedeutung Otto des Großen ist auch eine finanzielle Förderung durch den Bund anzustreben.

Begründung:
Im Jahr 2023 jährt sich zum 1050. Mal der Todestag Kaiser Otto des Großen, der am 7. Mai 973 in Memleben verstarb. Wenige Monate vor diesem Ereignis war der Herrscher von Italien wieder zurück in das Reich nördlich der Alpen, in seine Heimat zwischen Harz und Elbe, gereist. Das Pfingstfest feierte er in Magdeburg, Ostern beging er in Quedlinburg. Dorthin und nach Merseburg reisten Abgesandte aus allen Teilen der damals bekannten Welt. Vor diesem Hintergrund haben sich die Partner aus den vier Städten zusammengefunden, um gemeinsam innerhalb des Verbundprojektes "Des Kaisers letzte Reise. Höhepunkt und Ende der Herrschaft Otto des großen 973" an diese weltgeschichtlichen Ereignisse zu erinnern und das Jubiläumsjahr würdig zu begehen.

 

iF Antrag -Unterstützung des Schachzwerge Magdeburg e.V.

Der Stadtrat möge beschließen:
Die Oberbürgermeisterin wird gebeten dem Stadtrat eine Drucksache zur Unterstützung des Schachzwerge Magdeburg e.V. vorzulegen. Ziel soll sein, den Schachzwerge Magdeburg e.V. bei der Errichtung oder Miete einer neuen Spiel- und Trainingsstätte zu unterstützen.

Begründung:
Der Schachzwerge Magdeburg e.V. ist der größte Schachverein Deutschlands. Die wichtigste Zielgruppe sind Kinder. Die Arbeit ist außerordentlich erfolgreich und die Zahl der Mitglieder steigt ständig. Der bisherige Sitz des Vereins in der Basedowstraße in Buckau - welcher auch als Trainings- und Spielstätte dient - ist inzwischen zu klein. Somit braucht der Verein dringend ein wesentlich größeres neues Domizil sowohl für den Trainings- und Spielbetrieb als auch für die Verwaltung. Wunsch des Vereins ist die Errichtung eines eigenen Gebäudes in Magdeburg-Olvenstedt. Hier müsste dem Verein zumindest eine Fläche zur Verfügung gestellt und außerdem weitere finanzielle Unterstützung gewährt werden. Ein alternativer Weg zur Lösung des Raumproblems könnte auch die Herrichtung vorhandener geeigneter Gebäude oder auch von Mietobjekten unter Berücksichtigung des Raumbedarfs und der uneingeschränkten Nutzung durch die Schachzwerge sein. Auch hier wäre eine finanzielle Unterstützung durch die Stadt Magdeburg nötig.

Die Drucksache sollte also nach Abwägung der Varianten in Zusammenarbeit mit dem Verein einen realistischen Vorschlag zur zeitnahen Problemlösung beinhalten.

Ökologische Vielfalt im Vorgarten stärken - kommunaler Wettbewerb

Stadtrat der Landeshauptstadt Magdeburg möge beschließen:

Die Oberbürgermeisterin wird gebeten zu prüfen, ob und unter welchen Voraussetzungen ein kommunaler Wettbewerb initiiert werden kann, der zum Ziel hat, dem Trend zur Gestaltung „verschotterter“ Vorgärten entgegenzuwirken. Dieser Wettbewerb könnte durch eine Ausstellung und öffentliche Würdigung der Preisträgerinnen und Preisträger (ähnlich der Preisverleihung des Landschaftsgärtner-Cups im Elbauenpark) Wirksamkeit entfalten - ebenso dadurch, dass er durch Verbände und Vereine unterstützt und in regelmäßigen Abständen wiederholt wird.

Die Prüfergebnisse sollen im Finanz- und Grundstücksausschuss sowie im Ausschuss für Umwelt und Energie vorgestellt und beraten werden.

Begründung:
Dem Trend zur Gestaltung „verschotterter“ Steingärten in den Vorgärten Magdeburgs muss entgegengewirkt werden. Selbst kleine Grünflächen in den Vorgärten bieten Insekten, Vögeln und Kleinsäugern einen attraktiven Lebensraum. Begrünte Vorgärten spielen sowohl für den Erhalt der biologischen Vielfalt als auch für das Stadtklima eine wichtige Rolle. Pflanzungen verbessern das Mikroklima der umliegenden Gebiete und Sorgen für angenehme Temperaturen, auch bei starker Hitze. Schottergärten bieten keinerlei Nahrung oder Nistplätze für Insekten und Vögel und erreichen an Hitzetagen schnell Temperaturen um die 70 °Celsius.

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ÄA Umgang mit Straßenblockaden

Der Stadtrat möge beschließen:
Der Antrag wird wie folgt geändert und ergänzt :

Die Oberbürgermeisterin wird gebeten zu prüfen, wie die Polizei aktuell mit möglichen Straßenblockaden umgeht und ob die Notwendigkeit besteht, ein Unternehmen zu finden, welches gegebenenfalls mit dem Ablösen von sich selbst auf die Straße geklebten Personen beauftragt werden kann. Im Rahmen der Prüfung soll dargelegt werden, wie die Polizei auf ein solches Ereignis vorbereitet ist (Ausstattung mit möglichen Lösungsmitteln usw.), auf welcher Rechtsgrundlage die aktuelle Handhabe mit Straßenblockaden beruht, welche Kosten für die Beauftragung eines Unternehmens entstehen würden und ob es weitere Lösungsansätze gibt, die die Entfernung von Personen ermöglichen.

Begründung:
Vor Beschlussfassung zur Beauftragung eines Unternehmens, das sich dem Ablösen von sich selbst auf die Straße geklebten Personen annimmt, ist es unseres Erachtens notwendig den aktuellen Ist-Zustand zu ermitteln, auszuwerten sowie andere Lösungsansätze in Betracht zu ziehen.

Skater*innenanlage am Petriförder

Die Oberbürgermeisterin wird beauftragt, in enger Kooperation und Absprache mit den Skater*innen am Petriförder unterhalb der Strombrücke eine ebenerdige Skateranlage („Skate Plaza“) für die lokale und regionale Skater*innenszene zu errichten.

Mit der Planung der Anlage ist in Abstimmung mit dem Plaza e.V. ein geeignetes fachkundiges Planungsbüro durch den Eigenbetrieb SFM zu beauftragen. Zielsetzung ist die Errichtung der Anlage auf der ca. 800 m² großen derzeitig unbefestigten Brachfläche unterhalb des Strombrückenzuges. Die Bauausführung sollte nach Fertigstellung der Instandsetzung und Ergänzung des Strombrückenzuges (ca. Ende 2023) für Anfang 2024 eingeplant werden. Zur Finanzierung sind Fördermittel zu beantragen. Um sofortige Abstimmung wird gebeten.

Begründung:
Seit Anfang 2019 wird auch im Stadtrat diskutiert, wie man an zentraler Stelle der Elbpromenade ein Angebot für Skater*innen schaffen kann. Nach wie vor ist der Bereich am Fahnenmonument der Treffpunkt für lokale Skater*innen, ist aber auch überregional die erste Anlaufstelle.

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Sommertour der FDP Magdeburg

Am Donnerstag, den 14.07., besuchten Fr. Dr. Lydia Hüskens, Ministerin, Landtagsabgeordnete und Landesvorsitzende der FDP S/A und Dr. Marcus Faber, FDP Bundestagsabgeordneter im Rahmen der Sommertour auch Magdeburg. Dafür haben wir, Kathrin Meyer-Pinger, meine FDP Stadtratskollegin, und ich uns einiger interessanter Themen angenommen.

Station 1
Treffen mit dem Geschäftsführer der Wobau Peter Lackner. Mit ihm sprachen wir a. A. über die Auswirkungen der Aufnahme Ukraineflüchtlinge, der Intel-Ansiedlung und der steigenden Gas-und Energiekosten auf den Wohnungsmarkt.

Station 2
Treffen mit dem Geschäftsführer des Zoos Magdeburg. Mit ihm sprachen wir u.a. über die geplanten Bauprojekte, die Herausforderungen bezüglich der voranschreitenden Digitalisierung, die Artenschutzprojekte sowie die Auswilderungsstation. 

Station 3
Treffen mit dem Leiter des Tierheims Magdeburg Herrn Reichardt. Wir sprachen über die Auslastung des Tierheims, die zunehmende Abgabe von Wildtieren im Tierheim sowie über die Problematik der eingezogenen und sichergestellten Hunde.

 

Vielen Dank Frank Bernhardt

                   

Vielen Dank für dein Engagement und deine hervorragende Arbeit als künstlerischer Leiter des Puppentheater Magdeburg. Ich erinnere mich gern an die wunderbaren Figurentheater Festivals. Ganz besonders wird mir allerdings die Inszenierung „Die Meerjungfrau in der Badewanne“ im Erinnerung bleiben. Diese hattest du mir seinerzeit für den Besuch des Puppentheaters mit meiner 1. Klasse empfohlen. Da es sich dabei um das „heikle“ Thema Tod eines Familienmitgliedes, einer Schwester, ging, hatte ich starke Bedenken. Würde das meine Kinder ( und mich) nicht (emotional) überfordern? War das wirklich etwas für den 1. Puppentheaterbesuch für meine Kleinen?
Doch wie erstaunt war ich, als du, lieber Frank, auf eine unglaublich tolle Art und Weise nach der Vorstellung mit den Kindern über das Gesehene gesprochen hast. Wie offen die Kinder waren und wie selbstverständlich sie über den Tod und ihre Empfindungen erzählt haben, hat mich unwahrscheinlich berührt. Dies hat mir Mut gemacht und ich war später mit einer anderen Klasse in der Inszenierung „Nur für einen Tag“. Auch hier geht es um das Thema Tod. Doch diese Vorstellung besuchte ich ohne Bauchschmerzen, wusste ich doch, dass ihr auch diese schwierigen Themen einfühlsam und kindgerecht angeht.
Herzlichen Dank nochmals für alles.

"Rebecca- Das Musical" der krönende Abschluss der Intendantin Karen Stone

Rebecca- das Musical
Dieses Domplatz OpenAir war der krönende Abschluss nicht nur dieser Spielzeit, sondern auch der Intendantin Karen Stone.
Es war so hammermäßig, so fantastisch, dass viele Musicalfans mehrfach dieses Stück besuchten (einige sogar 6x). Ich habe nur begeisterte Zuschauermeinungen vernommen. Ja, auch ich gehörte zu den Schwärmenden. Rebecca ist ein fantastisches Musical, eine fantastische Inszenierung mit fantastischem Bühnenbild, fantastischen Kostümen und fantastischen Darstellern. Meine Lieblingsfigur bleibt die Haushälterin Mrs. Danvers. Diese wurde von Kerstin Ibaldf hervorragend dargestellt. Auch der Bühnenchor konnte wieder einmal begeistern.
Vielen Dank für dieses Gänsehautfeeling.

                   

 

Europameisterschaft im Brakedance

        

Breakdance. Dazu hatte ich früher überhaupt keine Beziehung. Doch dann lernte ich Nils Klebe von den Da Rookies kennen. Die Aufführung des Nussknackers unter dem Motto: - Breakdance trifft Klassik, hat mich jedoch so begeistert, dass sich mein Verhältnis zum Breakdance grundlegend geändert hat. Die Ausrichtung und den Erfolg der IDO OPEN EUROPEAN BREAKING CHAMPIONSHIPS in Magdeburg haben wir ihm und seiner Frau zu verdanken. Dafür nochmals meinen herzlichen Dank und „Hut ab!“