Carola Schumann

Aktuelles

Karte von Kunstwerken im öffentlichen Raum ( Sichtbarmachen von Kunstwerken)

Der Stadtrat möge beschließen:

Der Oberbürgermeister wird gebeten zu prüfen, wie man der Kunst im öffentlichen Raum eine größere Sichtbarkeit verschaffen kann.

Begründung:

Die Landeshauptstadt bereitet sich schon seit mehreren Jahren auf die Bewerbung als Kulturhauptstadt Europas 2025 vor. Unsere gemeinsame Kulturpolitik ist darauf ausgerichtet.

Magdeburg ist auch eine Kulturstadt, in der die Kunst im öffentlichen Raum eine gewichtige Rolle spielt (wenn man denn genau hinsieht). Um die Sichtbarkeit zu erhöhen, wäre es von Vorteil, wenn

  • an zentraler Stelle (www.magdeburg.de) eine Auflistung aller Kunstwerke im öffentlichen Raum zugänglich wäre (für touristische, Bildungs-, Veranstaltungs- und andere Zwecke), am besten mit Foto und Erläuterungstext zur Entstehungsgeschichte des jeweiligen Kunstwerkes
  • mit Hilfe einer Karte die Kunstwerke interaktiv und stadtteilbezogen „greifbar“ wären.

Es wäre sicherlich möglich, ein solches Projekt (in Teilprojekten) gemeinsam mit GWA, Stadtteilmanagement, interessierten Vereinen und Initiativen anzugehen. Ggf. bietet sich hier auch eine Kooperation mit dem Lehrstuhl für Kulturphilosophie der Otto-von-Guericke-Universität an (siehe: http://www.iphi.ovgu.de/Der+Bereich+Philosophie+/Kulturphilosophie/Philosophie+und+Kunst.html)

Auf dem Volks-und Heimatfest in Ottersleben

fest 021

Der neue Kalender mit Stadtteilansichten Otterslebens ging auf dem Volks-und Heimatfest weg, wie warme Semmeln. Aber nicht nur das, auch Broschüren zur Geschichte und Luftbildaufnahmen fanden reges Interesse bei den Besuchern.

Aber auch für den Ottersleber Aktiv-Preis "Goldener Otter" machten wir fleißig Werbung.Mit der Trophäe für Engagement werden Frauen und Männer, Kinder und Jugendliche, Vereine und Initiativen, Gewerbetreibende und Firmen geehrt, die sich für das einst größte Dorf im Süden Magdeburgs in besonderer Weise einsetzen. Vorschläge für zu Ehrende können bis zum 30. September eingereicht werden unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder per Post an "Goldener Otter, Auf den Höhen 70, 39116 Ottersleben in Magdeburg".

Gesucht werden Engagierte, die sich für Kinder und Jugendliche einsetzen, das Miteinander von Jung und Alt fördern oder aber in Sport und Kultur aktiv sind. Gern können auch Personen und Projekte vorgeschlagen werden, die sich für ein lebens- und liebeswertes Wohnumfeld einsetzen oder aber bei der Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen sowie im Stadtteilsponsoring dabei sind. Wo sind Kinder und Jugendliche selbst aktiv und haben pfiffige Ideen? Das Alter der Vorgeschlagenen kann von null bis 100 Jahre und darüber hinaus reichen.


PM- Gehören Wildtiere im Zirkus verboten?

Ich kann die Intention der Befürworter eines Verbotes von Wildtieren im Zirkus teilweise nachvollziehen, geht es ihnen doch zumeist um das Wohl der Tiere. Natürlich muss es den Tieren - und zwar allen Tieren, nicht nur den Wildtieren - gut gehen. Anders als die Tierschützer bin ich jedoch der Meinung, dass dies durchaus auch im Zirkus der Fall sein kann. 

In aller Regel wurden die Zirkustiere nämlich nicht wild, sondern in die Zirkuswelt hinein geboren. Das heißt, ihr Verhalten ist zumeist völlig anders als das von wirklich wilden Tieren. Viele dieser Tiere haben eine enge Beziehung zu ihren Trainern und werden körperlich und geistig gefordert, ohne überfordert zu werden. Die Behörden kontrollieren regelmäßig und viel intensiver die Einhaltung der tierschutzrechtlichen Bestimmungen als etwa bei der Haltung von Nutztieren.

Dem Antrag der Fraktion Bündnis 90/Grüne werde ich deshalb nicht zustimmen. Neben den Zoos ist der Zirkus ein Ort, an dem Menschen in unterhaltender Form sonst wildlebende Tiere erleben können. Und eine emotionale Bindung hilft immer auch, die notwendigen finanziellen Mittel für Projekte aufzubringen, um die Lebensräume wirklich wildlebender Tiere zu erhalten. Zirkus gehört zu unserer Kultur. Ein Zirkus ohne Tiere würde erheblich an Faszination verlieren.

Ich weise in diesem Zusammenhang auch noch einmal auf die sehr intensive Diskussion um die Tötung der Tigerbabys im Magdeburger Zoo hin. Hier wurde auch von den Tierschützern festgestellt, dass man doch die Kleinen auch in einen Zirkus hätte geben können, in dem Tiere tierschutzgerecht gehalten werden und die Einhaltung der Vorschriften regelmäßig streng kontrolliert wird. Ein Ausweg, den die Grünen dann grundsätzlich schließen würden. Deshalb werbe ich für einen sinnvollen Weg: Tiere im Zirkus ja, nach strengen Regeln des Tierwohls und intensiv kontrolliert.

Sichtbarmachung von Kunst im öffentlichen Raum

Der Stadtrat möge beschließen:

Der Oberbürgermeister wird gebeten zu prüfen ob, und wenn ja wie man der Kunst im öffentlichen Raum eine größere Sichtbarkeit verschaffen kann.

Begründung:

Die Landeshauptstadt bereitet sich schon seit mehreren Jahren auf die Bewerbung als Kulturhauptstadt Europas 2025 vor. Unsere gemeinsame Kulturpolitik ist darauf ausgerichtet.

Magdeburg ist auch eine Kulturstadt, in der die Kunst im öffentlichen Raum eine gewichtige Rolle spielt (wenn man denn genau hinsieht). Um die Sichtbarkeit zu erhöhen, wäre es von Vorteil, wenn

  • an zentraler Stelle (www.magdeburg.de) eine Auflistung aller Kunstwerke im öffentlichen Raum zugänglich wäre (für touristische, Bildungs-, Veranstaltungs- und andere Zwecke), am besten mit Foto und Erläuterungstext zur Entstehungsgeschichte des jeweiligen Kunstwerkes
  • mit Hilfe einer Karte die Kunstwerke interaktiv und stadtteilbezogen „greifbar“ wären.

Es wäre sicher möglich, ein solches Projekt (in Teilprojekten) gemeinsam mit GWA, Stadtteilmanagement, interessierten Vereinen und Initiativen anzugehen. Ggf. bietet sich hier auch eine Kooperation mit dem Lehrstuhl für Kulturphilosophie der Otto-von-Guericke-Universität an (siehe: http://www.iphi.ovgu.de/Der+Bereich+Philosophie+/Kulturphilosophie/Philosophie+und+Kunst.html

Prüfantrag Smartbench in Magdeburg

Der Stadtrat möge beschließen:

Der Oberbürgermeister wird beauftragt zu prüfen, ob in Magdeburg eine Smartbench geschaffen werden kann.

Begründung:

Die Stadt Magdeburg ist eine aufstrebende Metropole. Die Einwohnerzahlen und der Tourismus steigen.

Um neue Möglichkeiten zu ermöglichen, muss Magdeburg sich weiterentwickeln. Dazu gehören auch neue technologische Möglichkeiten, um die Stadt weiter voranzubringen.

Smartbench ist eine neue Hightech-Bank. Die Smartbench ist mit Solarzellen ausgestattet. Daran können sich problemlos Handys anschließen und aufladen. Außerdem ermöglicht sie einen kostenlosen Internetzugang. 

Dazu könnten exponierte Orte (Beispiel: Alter Markt, Otto-von-Guericke-Universität (zwischen Mensa und Unibibliothek), Hochschule Magdeburg/Stendal oder im Elbauenpark) in Betracht gezogen werden. Ggf. lässt sich die Anschaffung einer solchen Smartbensch auch mit Hilfe eines Sponsors realisieren.

 

 

Ja, ich bin immer noch dagegen

Sehr genau erinnere ich mich an die Gespräche im Vorfeld des Bürgerentscheids. Die Frage, die zur Abstimmung stand,  bezog sich den Wiederaufbau der Kirche. Es gab keine Option anzukreuzen, den Platz so zu belassen oder Freilegung der Grundmauern..... Die Kommunalverfassung in der damaligen Form ließ aber keine andere Fragestellung zu. Auch wir hätten gern eine eindeutigere Frage zur Abstimmung gebracht.

Nun zum aktuellen Antrag der beiden Fraktionen und der Abstimmung im Stadtrat.

Anders als in einigen Zeitungen dargestellt, haben nicht die meisten Stadträte zugestimmt ( außer den"Roten" und einer FDP Abweichlerin - bei zwei Stadträten stellt sich dann aber schon die Frage, wer wovon abgewichen ist), sondern zwei Fraktionen zugestimmt. Wäre die Mehrheit dafür gewesen, hätte es ja wohl ein anderes Ergebnis gegeben.

Wenn Sie sich die Aufzeichnungen der Stadtratssitzung im Internet ansehen, werden Sie feststellen, dass ich mich zu der Frage „Sichtbarmachung oder Erinnerung an die Uk“ gar nicht geäußert habe. In meinem Statement habe ich lediglich darauf hingewiesen, dass das immer wieder betonte bürgerschaftliche Engagement, welches unterstützt werden müsse nicht nur auf Seiten des Kuratoriums Ulrichkirche zu finden ist. Man sollte nicht vergessen, dass die Initiatoren und Unterstützer des Bürgerentscheids, die Tausende von Unterschriften sammelten, Informationsstände und Diskussionsrunden durchführten, Flyer verteilten und eine Ausstellung gestalteten (und so weiter) auch Bürger der Stadt sind, welche ein außergewöhnliches Engagement gezeigt haben.
Ein zweiter Punkt im meinem Redebeitrag war der Hinweis, dass bei einer reinen Internetbefragung viele Bürger von Vornherein ausgeschlossen werden würden und es noch weitere Möglichkeiten geben müsse, damit sich auch ältere Menschen und Menschen ohne Internet an der Umfrage beteiligen können.

Allerdings habe ich, und dazu stehe ich auch, gegen den Antrag der Faktionen CDU/FDP/BfM und Bündnis Grüne gestimmt. Solange das Kuratorium in ihrer Satzung, welche auch auf ihrer Homepage nachzulesen ist, immer noch als Endziel den Wiederaufbau der Kirche vorsieht, werde ich von dieser Position auch nicht abgehen.

Im Übrigen glaube ich kaum, dass die erfolgreiche Bwerbung Magdeburgs zur Kulturhauptstadt Europas, die ich aus tiefster Überzeugung unterstütze, davon abhängig ist, ob auf dem Ulrichsplatz ein Ulrichstor, Ausgrabungen oder Ähnliches zu finden sind. Das ist für mich ein reines Todschlagsargument.

Ehrung Hans- Dietrich Genschers in Magdeburg, der Landeshauptstadt Sachsen- Anhalts

Antrag: Ehrung Genscher

Der Stadtrat möge beschließen:

Der Oberbürgermeister wird beauftragt zu prüfen, ob eine angemessene Ehrung für Außenminister a.D. Hans-Dietrich Genscher, durch die Benennung einer Straße oder eine Platzes in der Landeshauptstadt, möglich ist.

Um Überweisung in die AG-Straßennahmen wird gebeten.

Begründung:

Der in Sachsen-Anhalt geborene Hans-Dietrich Genscher wäre am 21. März dieses Jahres 90 Jahre alt geworden – seine Verdienste um die deutsche und europäische Einheit geben Anlass zu einer angemessenen Ehrung. So könnte beispielsweise eine Straße, ein Platz oder Ähnliches nach H.-D. Genscher benannt werden. Es könnte auch im Rahmen der Verleihung des Kaiser-Otto-Preises, jeweils am Vorabend, eine Vorlesung mit anschließender Diskussion und einem kleinen Empfang an der OvGU geben, welche den Verdiensten von H.-D. Genscher, um die europäische und deutsche Einheit, gewidmet ist. Gegebenenfalls könnte dafür der jeweilige Preisträger oder ein Vortragender aus dem Umfeld des Preisträgers gewonnen werden. In der Definition des Kaiser-Otto-Preises heißt es „der denen verliehen wird, die sich um den europäischen Einigungsprozess, besonders im Hinblick auf die mittel-, ost- und südosteuropäischen Staaten verdient gemacht haben“.

Gemeinsame Bestattung von Mensch und Tier

Der Stadtrat möge beschließen:

Der Oberbürgermeister wird beauftragt entsprechende Maßnahmen einzuleiten, um eine Be-stattung von Menschen und eingeäscherten kleinen Haustieren, das sind Hunde, Katzen und Heimtiere, auf einer Grabstelle zu ermöglichen.

Wenn die derzeitige Rechtslage das nicht zulässt, ist darzulegen, welche Schritte eingeleitet werden müssen, um das zu ermöglichen.

Es wird um Überweisung in den Verwaltungsausschuss, Betriebsausschuss Stadtgarten und Friedhöfe Magdeburg sowie in den Finanz- und Grundstücksausschuss gebeten.

Begründung:

In unserer Gesellschaft nehmen Haustiere einen zunehmend hohen Stellenwert ein und sind für viele Menschen ein wichtiges Familienmitglied. Von daher wünschen sich viele Besitzer, auch ihre Haustiere im Familiengrab, anstatt auf einem gesonderten Friedhof, bestatten zu können. Deswegen wäre die Möglichkeit, eingeäscherte Tiere im Familiengrab gegen Gebühr bestatten zu können, ein wichtiger Schritt, um diesen emotionalen Bindungen gerecht zu werden.

Eine weitere Begründung erfolgt ggf.mündlich.

Dr. Klaus Kutschmann                                               Carola Schumann

Stadtrat Fraktion CDU/FDP/BfM                                Stadträtin Fraktion CDU/FDP/BfM

Einbringung des Antrages A0060/16 „ Webseite Tunnelbaustelle“ 24.10.16

Einbringung des Antrages A0060/16 „ Webseite Tunnelbaustelle“ 24.10.16

Seit Antragstellung ist schon etwas passiert. Es gibt mehr Informationen.
Aber: Auf dem Handy kann man den Text so gut wie überhaupt nicht lesen.
Eine Adresse: z.B. www.citytunnel-md.de oder ähnliche Kurzadressen wären zielführender.

Volksmund: Tunnel oder Citytunnel

Als Benutzer eines Smartphones ist die Seite Magdeburg.de per se nicht ohne Zoomen der Webseite nutzbar, und dies in Zeiten von Smartphone und Digitalisierung.
Grundsätzlich sei erst einmal gesagt, das auf der bestehenden Webseite viele Informationen hinterlegt sind, das ist zu loben. Informationen zum aktuellen Projektstand, aktuelle Arbeiten und nicht zu vergessen techn. Herausforderungen und Probleme fehlen hingegen völlig.
Genau dies sind aber Informationen welche der Bürger proaktiv von der Stadt erwartet und erwarten darf. Man hat hier partiell den Eindruck von Intransparenz auch wenn dies sicherlich in keiner Weise so gemeint ist.
Ebenso wäre eine Live-Cam Sicht sehr begrüßenswert.

Volksstimme berichtet beispielhaft in Abständen über die Tunnelbaustelle. Nicht jeder will und kann die Informationen in der Zeitung lesen.

Webseite kann ein Stück weit für Akzeptanz der Baustelle zu sorgen.

Denken wir auch an die Touristen. Mit einer Tunnelwebseite kann über eine moderne Seite vollumfänglich über ein gutes städtische Großprojekt informiert werden – Stichwort Stadtmarketing.

Ich bin der festen Überzeugung: Eine eigenständige Webseite zum „Tunnel“ ist ein Gewinn für unsere Stadt und wird für mehr Akzeptanz bei der Bevölkerung, auch bei Probleme sorgen

Zusammenfassend kann festgestellt werden:

Sie hat viele Informationen, informiert aber nicht über den Projektstand und nicht über Probleme.

Sie ist eine Liste mit Informationen und macht nicht neugierig auf das was kommt.

Sie ist nicht modern und äußerst umständlich auf dem Handy zu bedienen.

Sie bezieht niemanden (Gewerke, MVB, MAREGO...) mit ein.

Sie könnte, wenn sie richtig gemacht ist, auch für mehr Akzeptanz in der Bevölkerung sorgen und Magdeburger und Besucher neugierig auf das Großprojekt Tunnel machen

Baustellennews -aktuelle Infos nicht aus der Zeitung

Hinweis: QR-Code am Bauzaun vertreibt Wartenden informativ die Zeit und ist Marketing

Vergleich: Blauer Bock, das ist ein Beispiel für eine Seite über eine moderne Projektbaustelle.

Hinweis: OB selbst Nutzer mod. Medien, Facebookeinträge -Warum hier so verstaubt und wenig innovativ?

Nachtrag:  Dem Antrag wurde im Stadtrat bei einigen Gegenstimmen und Enthaltungen zugestimmt. Danke.

Evaluierung der Magdeburger Hundeauslaufwiesen

Gemeinsamer Antrag des Stadtrates Oliver Müller (Die LINKE) und Carola Schumann (CDU/FDP/ BfM)

Der Stadtrat möge beschließen:

Der Oberbürgermeister wird beauftragt zu prüfen, wie die bestehenden Hundeauslaufwiesen in der LH Magdeburg unter Beteiligung einschlägiger Magdeburger Tierschutz- und Umweltverbände sowie der Gemeinwesenarbeitsgruppen und unter Beachtung aktueller Kennziffern des demographischen Wandels und der Magdeburger Siedlungsstruktur bis Dezember 2017 fortgeschrieben und weiterentwickelt werden können zu einem auch für die Zukunft tragfähigen Konzept.

Dabei wäre im Rahmen einer Analyse als Grundlage der weiteren konzeptuellen Planung zunächst ebenfalls zu prüfen, wie Kenntnis über das tatsächliche Nutzungsverhalten hinsichtlich der einzelnen Hundeauslaufwiesen zu erlangen und im Rahmen der Konzepterstellung/-fortschreibung entsprechend zu dokumentieren ist.

Begründung:

Wer zu Recht Leinenzwang fordert, muss im Sinne des Tierschutzes auch ausreichend Möglichkeit zu freiem Auslauf und ungezwungenem Spiel der Hunde bieten. Dabei ist neben vielfältigen sicherheits- und verkehrsorganisatorischen Abwägungen auch die Altersstruktur der Magdeburger Bevölkerung zu berücksichtigen. Die LH Magdeburg ist dabei grundsätzlich auf einem guten Weg, muss sich aber dennoch sowohl mancher Herausforderung – etwa durch Wegnahme (und bisher ohne Ersatz verbliebener) zuvor ausgewiesener Hundeauslaufflächen wie in Sudenburg im Bereich der am Lemsdorfer Weg neu geschaffenen Tangentenauf- und -abfahrten – als auch aktuellen bevölkerungspolitischen Entwicklungen stellen. Beispielsweise möchten auch gerade viele immer älter werdende Menschen auf ihre vierbeinigen Freunde nicht verzichten, sind aber mitunter selbst nicht mehr so mobil, um weite Strecken bis zur nächst gelegenen Hundeauslaufwiese zu bewältigen. Andererseits gibt es Wohngebiete oder Ortslagen wie Ottersleben, wo bislang gar keine offiziellen Hundeauslaufwiesen ausgewiesen sind. Eine zukunftsfeste Aussteuerung des bestehenden Systems an Hundeauslaufwiesen im Sinne einer tragfähigen Konzepterstellung/-fortschreibung erscheint auch mit Blick auf die optimale Bekanntmachung und Information zu ausgewiesenen Hundeauslaufwiesen geboten.