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Modernisierung kommunaler Straßenbeleuchtung mit Energiespar-Contracting

Antrag

Modernisierung kommunaler Straßenbeleuchtung mit Energiespar-Contracting

Der Stadtrat der Landeshauptstadt Magdeburg möge beschließen:
Der Oberbürgermeister wird gebeten zu prüfen, ob, unter welchen Bedingungen und in welchem zeitlichen Rahmen eine Modernisierung unserer kommunalen Straßenbeleuchtung mit Energiespar-Contracting durchgeführt werden kann.

Begründung:
Die in verschiedenen Stadtteilen noch veraltete Straßenbeleuchtung Magdeburgs fällt buchstäblich ins Auge und verursacht einen großen Anteil des kommunalen Stromverbrauchs. Hier kann über eine moderne LED-Beleuchtung Abhilfe geschaffen werden. Doch woher sollen - gerade in Corona-Zeiten und im Hinblick auf den Haushaltsdefizit - die finanziellen Mittel für die Umstellung genommen werden? Die Lösung heißt Energiespar-Contracting. Der Kommune entstehen nur geringe Kosten. Die Investition finanziert sich durch die eingesparten
Stromkosten, der Energieverbrauch sinkt indes dauerhaft um bis zu 80 Prozent. Der positive Effekt ist ein Imagegewinn sowie die schnellere Umsetzung des Klimaziels. Darüber hinaus ist die Umstellung auf LED-Beleuchtung eine gute Maßnahme gegen Lichtverschmutzung und der Artenerhalt von Insekten wird hierbei unterstützt.

Carola Schumann        Burkhard Moll                   Dr. Lydia Hüskens
Stadträtin                     Fraktionsvorsitzender       Fraktionsvorsotzende

Antrag Benennung nach Cornelia Crombholz

Antrag  A0051/21

Kurztitel:  Benennung nach Cornelia Crombholz

Der Stadtrat der Landeshauptstadt Magdeburg möge beschließen:

In der Landeshauptstadt Magdeburg wird eine Straße/ein Platz nach der ehemaligen Regisseurin und früheren Schauspieldirektorin des Theaters Magdeburg Cornelia Crombholz benannt.

Wir bitten um Überweisung in den Kulturausschuss, den BA Theater sowie in die AG Straßennamen.

Begründung:
Im Jahr 2014 übernahm die in Halle (Saale) geborene Cornelia Crombholz die Leitung des Schauspiels am Theater Magdeburg. In den 5 Jahren, in denen sie in Magdeburg tätig war, wurde das Schauspielhaus mehrfach ausgezeichnet, von der Zeitschrift „Die Deutsche Bühne“ als „Bestes Theater abseits der Zentren“ (2015/16) sowie von der Fachzeitschrift „Theater heute“ in der Kategorie „Gesamtleistung eines Theaters der Saison“ (2016/17).
Während ihrer Zeit in Magdeburg hat sie mit der Uraufführung des Erik-Neutsch-Wälzers „Spur der Steine“ den Nerv des Publikums getroffen und auch der in eigener Regiearbeit auf die Bühne gebrachte Roman „Kruso“ wurde vom überregionalen Feuilleton gelobt.
Ihr Operndebüt hatte sie bereits im Jahr 2011 mit „Jenufa“ in Magdeburg gegeben. Im Jahr 2015 folgte die Deutsche Erstaufführung der Oper „Die Braut von Messina“. Ihre theaterpolitische Arbeit wirkte über die Landesgrenzen hinaus. Dies zeigte sich z.B. in ihrem Engagement für das Theater der Ukraine, welches seinen Höhepunkt in dem von ihr kuratierten Theaterfestival „Wilder Osten - Ereignis Ukraine“ (2016) fand.
Einen deutschlandweit beachteten Erfolg erzielte Cornelia Crombholz mit der Uraufführung von „Die Präsidentin“, einem von ihr und David Schliesing für die Bühne bearbeiteten Comicbuch (von François Durpaire und Farid Boudjellal), mit Corinna Harfouch in der Titelrolle (2018).
Leider verstarb Cornelia Crombholz am 25.10.2019 mit nur 53 Jahren.

Carola Schumann          Dr. Lydia Hüskens             Burkhard Moll
Stadträtin                       FRaktionsvorsitzende        Fraktionsvorsitzender

ÄA Strategiepapier zur Belebung der Magdeburger Innenstadt 2021 - 2025

Änderungsantrag zur DS0643/20/4

Der Stadtrat möge beschließen:
Das Strategiepapier zur Belebung der Magdeburger Innenstadt 2021 - 2025 (Anlage 1 der Drucksache DS0643/20) wird wie folgt geändert (Änderungen sind durchgestrichen bzw. fett markiert):

5.5. Einrichtung eines Shared Space
Der Verkehr spielt im Rahmenplan Innenstadt eine große Rolle, Autos hingegen eine untergeordnete. Der Autoverkehr in der Innenstadt soll nur 10% an Platz einnehmen (siehe 3.2). Der Fokus liegt auf Fußgänger*innen, Radfahrer*innen und öffentlichem Nahverkehr. Ein guter Kompromiss zwischen allen Verkehrsteilnehmer*innen ist ein Shared Space. Eine gute Möglichkeit hierfür bietet der Breite Weg zwischen Karstadt und Universitätsplatz der Danzstraße und der Kreuzung ErnstReuter-Allee/Breiter Weg. Dies erfordert zwar eine langfristige, städteplanerische Konzeption mit Bürgerbeteiligung und Überzeugungsarbeit, sorgt aber für eine enorme Aufwertung und nachhaltige Belebung des öffentlichen Raums.

Begründung:
Durch ein klares Bekenntnis zum Nordabschnitt, welcher als Fußgängerzone mit Radverkehr großes Potenzial birgt, geben wir Interessenten und Investoren eine langfristige, sichere Perspektive und eine klare Ausrichtung der Ziele der Stadt. Sicherheit und klare Perspektiven bringen gute, individuelle Mieter. Aus unserer Sicht besteht hier das größte Potenzial, auch mit bereits bestehenden Mietern aus Kultur, Gastronomie und Handel, den Nordabschnitt mittel- und langfristig attraktiver zu gestalten.
Wir setzen ein klares Zeichen zur Aufwertung und Belebung. Ziel sollte es sein, zunächst den Nordabschnitt Breiter Weg, den Marktplatz und den Raum bis hin zum Neubau des SWM-Gebäudes auf sichere Beine zu stellen.
Mit wenigen Mitteln kann so in kurzer Zeit der Verkehrsraum für alle Verkehrsteilnehmer nutzbar gemacht und das Prinzip des Shared Spaces ausprobiert werden. Die Erfahrungen hieraus könnten dann für die Planung weiterer Abschnitte des Breiten Weges, bspw. zwischen Allee Center und Hasselbachplatz genutzt werden.

Carola Schumann                                               Stephan Papenbreer
Stadträtin                                                            Stadtrat
Fraktion FDP/ Tierschutzpartei                           Fraktion FDP/Tierschutzpartei

Dr. Lydia Hüskens                                               Burkhard Moll
Fraktionsvorsitzende                                           Fraktionsvorsitzender
Fraktion FDP/Tierschutzpartei                            Fraktion FDP/Tierschutzpartei

Änderungsantrag A0120/20/1Großes Fest für unsere Bürger*innen nach Corona

Großes Fest für unsere Bürger*innen nach Corona

Der Stadtrat möge beschließen:

Der Oberbürgermeister wird beauftragt, nach überstandener Corona-Pandemie, als Dankeschön an die Bürgerinnen und Bürger, Familien und Kinder unserer Stadt, die in dieser Zeit viele Entbehrungen hinnehmen müssen, im Rahmen eines bereits existierenden jährlich stattfindenden Festes, einen kostenfreien Eintritt zu gewähren.

Begründung:
Die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt, Familien und insbesondere Kinder müssen in der Zeit der Corona Pandemie viele Entbehrungen hinnehmen. Homeoffice und Homeschooling stehen beispielsweise auf der Tagesordnung und sorgen oftmals für überforderte Eltern sowie frustrierte Schülerinnen und Schüler. Ein Dankeschön für all die Entbehrungen während dieser Zeit ist unseres Erachtens unumstritten, jedoch sollte dies in Verbindung mit einem bereits existierenden, beliebten Festes unserer Stadt erfolgen. Als Beispiel sei hier das Landeserntedankfest genannt, das jedes Jahr über 40.000 Besucherinnen und Besucher in den Elbauenpark Magdeburg zieht.

Graffiti-Strategie - interfraktioneller Antrag

A0014/21 Graffiti-Strategie - interfraktioneller Antrag

Der Stadtrat der Landeshauptstadt Magdeburg möge beschließen:

Der Oberbürgermeister wird beauftragt, eine stadtteilbezogene Graffiti-Strategie zu erarbeiten, wie

1. illegale Graffitis (Schmierereien) schneller und nachhaltiger beseitigt

2. künstlerische Darstellungen gefördert

werden können.

Auf eine Überweisung in die Ausschüsse wird aufgrund der Aktualität und Dringlichkeit verzichtet.

Begründung:
Schmierereien aller Ort und illegale Graffitis sind an der Tagesordnung. Sie erwecken den Eindruck, als habe die Stadt bereits kapituliert vor urbaner Zerstörungswut. Dazu gibt es "Gegenbilder", geschaffen z.B. von Max Grimm an der Schönebecker Str. - Weitere Bilder könnten die Tradition der "bunten Stadt" im Sinne von Bruno Taut aufnehmen. Das könnten Bilder sein, die die Identität und das Zusammenleben im jeweiligen Stadtteil fördern, oder Fußball- oder Handballgraffiti, die die Faszination des Sports und die blau-weiße bzw. grün-rote Sporttradition transportieren. Gewinnt man die großen und kleinen Sportvereine der Stadt, das Jugendamt, SWM, die Wohnungsbaugenossenschaften und/oder MVB als Partner, dann ließen sich z.B. Verteilerkästen zu "Sport-Wegweisern" umgestalten. Kitas und Schulen ließen sich gewinnen, z.B. durch Wettbewerbe und Anreize für den Unterricht bzw. die Arbeit in Projekten und Arbeitsgemeinschaften. Die Gestaltung des Spielplatzumfeldes des Eingangsbereiches und des Spielplatzes der Kita St. Agnes durch Schülerinnen und Schüler des Norbertusgymnasiums zeigt, was diesbezüglich möglich ist. Eine solche konzertierte Aktion gewinnt besonders dann, wenn man die GWA einbezieht und deren Mittelzuweisung um einen Betrag (z.B. 100 Euro) erhöht; dieser Betrag würde für eine Graffiti-Gestaltung im jeweiligen Stadtteil ausgezahlt, wenn mindestens dieselbe Summe aus Sponsorenmitteln bereitgestellt würde.

Antrag A0010/21 - Bücherbänke


Der Stadtrat der Landeshauptstadt Magdeburg möge beschließen:

Der Oberbürgermeister wird gebeten zu prüfen, wo und unter welchen Bedingungen
Bücherbänke in Magdeburg aufgestellt werden können.

Begründung:

Es gibt viele Diskussionen um eine Belebung und Erhöhung der Attraktivität der Innenstadt. Auch der Ruf nach der Erhöhung der Aufenthaltsqualität und der Schaffung von Sitz- und Verweilgelegenheiten wird lauter. Magdeburg ist eine Stadt der Wissenschaft. Bücherbänke könnten ein weiterer Schritt in Richtung erlebbare Innenstadt sein und ein echter Hingucker werden.
Designer-Buchbänke kennt man u.a. aus Bulgarien. Sie werden mit einem hohen Qualitätsstandard aus Glasfaser hergestellt. Das sichert eine lange Lebensdauer. Die Anschaffung und Aufstellung solcher Buchbänke an den touristischen Hotspots der Stadt könnte gemeinsam mit Sponsoren realisiert werden.

Siehe: https://www.overhertz.com/service-book-benches

Haushaltsplan 2021 - Aufstellen von Papierkörben mit Zigaretteneinwurf

Der Stadtrat möge beschließen:

Für das Nachrüsten von Papierkörbern mit einem Zigaretteneinwurf, sind, beginnend ab 2021, jährlich 6 T€ in den Haushalt einzustellen. Dadurch können jährlich ca. 50 Papierkörbe nachgerüstet werden.

 

Begründung:

Das Wegwerfen von Zigarettenkippen stellt eine Ordnungswidrigkeit dar. Bisher gibt es jedoch nur an stark frequentierten Schwerpunktbereichen, z. B. an der Haltestelle Vorplatz Hauptbahnhof Magdeburg oder Hasselbachplatz, Papierkörbe mit Zigaretteneinwurf. Insgesamt befinden sich lediglich 27 Papierkörbe mit Zigaretteneinwurf im Stadtgebiet, überwiegend im Zentrum. Laut Stellungnahme S0107/19 der Stadtverwaltung belaufen sich die Kosten für einen Papierkorb (45 Liter) ohne Zigaretteneinwurf auf ca. 400,00 €. Das Nachrüsten vorhandener Papierkörbe würde pro Stück Kosten von ca. 150,00 € verursachen (ohne Montage).

Dr. Lydia Hüskens                    Burkhard Moll                                  Carola Schumann

Hinweis:
Der Antrag wurde mehrheitlich abgelehnt.

Verbesserung der Luftqualität an Schulen

Der Stadtrat der Landeshauptstadt Magdeburg möge beschließen:

Der Oberbürgermeister wird gebeten zu prüfen, an welchen Magdeburger Schulen eine Verbesserung der Luftqualität zwingend notwendig erscheint bzw. der Einsatz von mobilen Luftreinigungsgeräten sinnvoll ist. Im Ergebnis der Prüfung sollen Maßnahmen (bspw. der Einsatz zusätzlicher Partikelfilter oder der Einbau einfacher ventilatorgestützter Zu- und Abluftsysteme) zur Verbesserung der Luftqualität ergriffen werden bzw. an geeigneten Stellen mobile Luftreinigungsgeräte installiert werden.

Wir bitten um Überweisung in den Finanz- und Grundstücksausschuss sowie den Ausschuss für Bildung, Schule und Sport.

Begründung:

Die Verbreitung des Coronavirus greift auch bei Kindern immer mehr um sich. Zunehmend werden aus Magdeburger Schulen Infektionen gemeldet. Das Umweltbundesamt hat folgende Priorisierung der Lüftungsmaßnahmen an Schulen zur Reduzierung der Ausbreitung von SARS-CoV-2-Viren herausgegeben:

  • In Schulen mit raumlufttechnischen (RLT-)Anlagen sollen für die Dauer der Pandemie die Frischluftzufuhr erhöht werden, und die Betriebszeiten der Anlagen verlängert werden. Arbeitet die Anlage mit Umluft ist der Einbau zusätzlicher Partikelfilter (Hochleistungsschwebstofffilter H 13 oder H 14) zu erwägen.

  • In Schulen ohne RLT-Anlagen (schätzungsweise 90 % der Schulen) soll intervallartig über weit geöffnete Fenster gelüftet werden, wie in der gemeinsam mit der Kultusministerkonferenz (KMK) verfassten UBA-Handreichung zum Lüften in Schulen vom 15.10.2020 beschrieben. Diese Maßnahmen sind rasch und einfach umsetzbar und bieten einen wirksamen Schutz, weil die Außenluft nahezu virenfrei ist. Die im Winter unvermeidliche Abkühlung der Raumluft durch Stoßlüften hält nur für wenige Minuten an und ist aus medizinischer Sicht unbedenklich. CO2-Sensoren können als Orientierung dienen, ob und wie rasch die Frischluftzufuhr von außen gelingt.
  • Sofern sich Fenster in Klassenräumen nicht genügend öffnen lassen, sollte geprüft werden, ob durch den Einbau einfacher ventilatorgestützter Zu- und Abluftsysteme (z.B. in Fensteröffnungen) eine ausreichende Außenluftzufuhr erreicht werden kann.

Sind die Maßnahmen unter 1 bis 3 nicht anwendbar, ist ein Raum aus innenraumhygienischer Sicht nicht für den Unterricht geeignet. Sollen solche Räume dennoch zum Unterricht genutzt werden, kann der Einsatz mobiler Luftreinigungsgeräte erwogen werden (Ausnahmefall).

Regelmäßiges Lüften allein mindert die Gefahr nicht. Ist in einem Klassenraum eine Person infektiös wird diese, trotz ausreichendem Lüften und bei Einhaltung der Abstandsregelungen, statistisch gesehen eine weitere Person infizieren. Daher sollten, zum Schutz der Gesundheit von Kindern und Familien und unter Berücksichtigung der räumlichen Begebenheiten, sämtliche mögliche Maßnahmen ergriffen werden, um das Risiko zu senken und eine rasante Ausbreitung der SARS-CoV-2-Viren zu verhindern. Zur Kostenreduzierung könnte in Erwägung gezogen werden, keine Geräte zu kaufen, sondern zu mieten.

 Lydia Hüskens          Burkhard Moll          Carola Schumann

      

A0188/20 - Digitale Anzeigetafel Braunlager Straße

Antrag

A0188/20

Der Stadtrat möge beschließen:

Der Oberbürgermeister wird gebeten zu prüfen, ob an der Bushaltestelle Braunlager Straße Richtung Süd eine digitale Anzeigetafel mit Echtzeitabfahrtsanzeige und Bussteigverweis errichtet werden kann.

Begründung:
Die Bushaltestelle Braunlager Straße Richtung Süd wird von 6 Buslinien der MVB, 2 überregionalen Buslinien und dem Nachtverkehr bedient. Die Andienung erfolgt an 2 Bussteigen und am Straßenrand an der Halberstädter Straße. Für Busnutzer ist meist erst bei unmittelbarer Einfahrt in den Haltestellenbereich zu erkennen, welcher Bus an welchem der unterschiedlichen Haltepunkte zum Einsteigen anhält. Dies führt unter anderem dazu, dass bei zeitgleichem Einfahren mehrerer Busse die Nutzer oft unmittelbar vor einem Bus von einem Bussteig zum andern bzw. zur Haltestelle am Straßenrand wechseln müssen. Dies ist zum einen gefährlich und zum anderen z.B. gerade für bewegungseingeschränkte Personen oder Fahrgästen mit Kinderwagen nicht zumutbar. Außerdem ist auch bei schlechtem Wetter, z.B. Regen, die Nutzung der vorhandenen Unterstände nicht möglich, weil man als Nutzer am Straßenrand stehen muss, um zu sehen welcher Bus als nächster kommt. Deshalb ist es dringend notwendig dort eine Anzeigetafel zu errichten, auf der sowohl die aktuellen Abfahrtzeiten als auch der jeweilige konkrete Abfahrtsort angezeigt werden.

Carola Schumann               Wigbert Schwenke            Michael Hoffmann

Antrag A0173/20 - Ökologische Vielfalt im Vorgarten - Wettbewerb statt Verbot

 
Ökologische Vielfalt im Vorgarten - Wettbewerb statt Verbot

Der Stadtrat möge beschließen:
Der Oberbürgermeister wird gebeten zu prüfen, ob und unter welchen Voraussetzungen ein Wettbewerb (Arbeitstitel: Der schönste / grünste/ umweltfreundlichste Vorgarten der Stadt) initiiert werden kann, der zum Ziel hat, dem Trend zu „verschotterten“ Vorgärten entgegenzuwirken. Dieser Wettbewerb könnte durch eine Ausstellung und öffentliche Würdigung der Preisträger Wirksamkeit entfalten - ebenso dadurch, dass er durch Verbände und Vereine unterstützt und in regelmäßigen Abständen wiederholt wird.

Begründung:
Viele Städte wollen mittlerweile dem Trend der Steingärten entgegenwirken. Vorgärten können sowohl für den Erhalt der biologischen Vielfalt als auch für das Stadtklima eine wichtige Rolle spielen. Selbst kleine Grünflächen bieten Lebensräume. Anstatt mit Verboten und Vorschriften der Verschotterung entgegenzuwirken, sollten Anreize geschaffen werden, seinen Vorgarten dementsprechend zu gestalten. Dies ist nicht nur ein wichtiger Beitrag für ein besseres Stadtklima, sondern es macht auch unsere Stadt attraktiver und lebenswerter.

Carola Schumann            Dr.Lydia Hüskens           Stephan Papenbreer

 

Antrag A0172/20 -Wartehäuschen/Unterstand „Auf den Höhen“

Antrag A0172/20

Wartehäuschen/Unterstand „Auf den Höhen“

Der Stadtrat möge beschließen:
Der Oberbürgermeister wird gebeten zu prüfen, ob an der Haltestelle „Auf den Höhen“ in Ottersleben ein Wartehäuschen installiert werden kann.

Begründung:
Das Wohngebiet „Auf den Höhen/Am Birnengarten“ wächst in den letzten Jahren kontinuierlich an. Viele Bewohner nutzen die Busanbindung, besonders aber auch die Kinder, die mit dem Bus zu ihren Schulen fahren. Da es leider keinen Unterstand gibt, sind die Anwohner und Kinder allen widrigen Wetterbedingungen ausgesetzt und es ist nicht mehr zumutbar. Mit großem Interesse habe ich am 20. Juni 2020 in der Volksstimme gelesen, dass es in Lemsdorf, Harsdorfer Straße, möglich ist, einen zweiten Unterstand zu errichten, obwohl gegenüber schon einer vorhanden ist.

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