Carola Schumann

Aktuelles - Meine Anfragen

Informationsverbesserungen zur Flüchtlingspolitik

Anfrage: Informationsverbesserungen vom 5.11.15

Die Antworten dazu finden Sie unter www.magdeburg.de Ratsinformation Recherche Stellungnahme Nr. S0017/16

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Trümper,

immer mehr Bürger unserer Stadt betrachten die wachsende Anzahl von Flüchtlingen und Asylsuchenden mit Sorge. Oft sind es begründete oder unbegründete Ängste, hervorgerufen durch Unwissenheit, Halbwissen, Voreingenommenheit, selten aber aus reiner Ausländerfeindlichkeit, die zu Überreaktionen und Ablehnung führen.

Um dieser Spirale entgegenzuwirken bedarf es einer besseren Aufklärung und Informationspolitik.
Je besser die Menschen informiert sind, umso eher sind sie bereit Neues
anzunehmen und sich den Herausforderungen zu stellen. Die Seite www.magdeburg.de/flüchtlinge leistet hier bereits einen sehr guten
Beitrag.

Daher frage ich an:

1. Welche Möglichkeiten sieht die Verwaltung die Bürger besser über die geplante, auch kurzfristige, Unterbringung von Flüchtlingen und Asylsuchende im Wohngebiet zu informieren?

2. Hat die Verwaltung schon einmal geprüft, ob:

a) Die GWA eines Stadtteils auch kurzfristig einberufen werden kann, um Informationen
zu geben, Fragen zu sammeln und diese vor Ort oder schriftlich von der
Verwaltung zu klären? ( Informationsveranstaltung)

b) Briefe in unmittelbarer Nachbarschaft verteilt werden können, in denen auf die
wichtigsten Anliegen eingegangen wird?

c) Eine Hotline zu dem Thema eingerichtet werden kann?

d) Regelmäßig in 4- 6 wöchentlichem Abstand eine Informationsveranstaltung in einem größeren Saal (z.B. einem Hörsaal der Uni) durchgeführt werden kann, um möglichst viele Bürger erreichen und informieren zu können?

e) In Kooperation mit den lokalen Medien eine Frage- Antwort-Serie zur Aufklärung der
Bürger in Fragen Asyl, Flüchtlinge u.a. erscheinen kann?

f) Eine Informationsbroschüre zu den Zielen, Aufgaben, Herausforderungen der Stadt (der Kommune) erstellt und an die Haushalte verteilt werden kann?

Neben einer mündlichen Beantwortung der Fragen, bitte ich um eine schriftliche Stellungnahme.

Carola Schumann

Stadträtin Fraktion
CDU/FDP/BfM

Impfstatus von Flüchtlingen

Anfrage Impfstatus von Flüchtlingen vom 8.10.15 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Trümper,

in den Medien war zu lesen, dass der Landkreis Miesbach alle ankommenden Flüchtlinge untersucht und impft. Dies geschehe auch zum Schutz der Mitarbeiter und der Bevölkerung.

Als Anhaltspunkt gibt es dazu ein Konzept zur Impfung von Flüchtlingen des Robert-Koch-Institutes.

Deshalb frage ich an:

1. Ist der Verwaltung das Konzept des Robert-Koch-Institutes bekannt?

2. Wird der Impfstatus bei den hier ankommenden Flüchtlingen kontrolliert?

3. Welche Impfungen werden in diese Kontrollen einbezogen?

4. Wird gegebenenfalls eine Nachimpfung vorgenommen?

5. Gibt es hierfür eine entsprechende Zusammenarbeit des Gesundheitsamtes mit Vertragsärzten?

Ich bitte um eine schriftliche Stellungnahme.

Wildtierauffangstation

Anfrage Wildtierauffangstation

In den letzten Jahren zieht es immer mehr Wildtiere in die Städte. Neben kleineren Wildtiere und Greifvögeln sind dies zunehmend Rehe, Füchse und Wildschweine. Es ist nicht auszuschließen, dass sich auch die Wölfe nicht ewig nur vor den Toren der Stadt aufhalten werden.

Was passiert nun mit den kranken oder verletzten Wildtieren (z.B. durch Verkehrsunfälle)?

Ich bitte um die schriftliche Beantwortung meiner Fragen:

1. a) Wo werden Wildtiere derzeit untergebracht und behandelt?

b) Wie viele Tier und welcher Art waren es in den letzten 5 Jahren?

2. Gibt es in Magdeburg auch die Möglichkeit größere Wildtiere unterzubringen?

Wenn ja:

a) Wo?

b) Reichen die räumlichen und personellen Kapazitäten aus, um diese Aufgabe auch zukünftig
zu erfüllen?

Wenn nein:

a) Warum nicht?

b) Gibt es Überlegungen, dieses in nächster Zukunft zu ändern?

Sachstand Baugenehmigung Festung Mark

Sachstand Baugenehmigung Festung Mark

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Trümper,

die aktuelle Lage der Festung Mark nach der Erteilung der Baugenehmigung durch die
Landeshauptstadt hat bereits große mediale Resonanz erfahren. Insbesondere geht
es dabei um die Auflagen, die aus Sicht des Betreibers dieser wichtigen
kulturellen Einrichtung, einen wirtschaftlichen Betrieb erschweren, wenn nicht
ganz unmöglich machen.

Daher stellen wir Ihnen folgende Fragen.

  1. Wird aus Sicht der Verwaltung der vorhandene Ermessensspielraum zu Gunsten einer wirtschaftlichen Betreibung der Festung Mark bei der erteilten Baugenehmigung ausgenutzt?
  2. Welche Möglichkeiten sieht die Stadtverwaltung, die kritisierten Auflagen so abzuändern, dass eine Kompromisslösung gefunden wird, die von allen Beteiligten mitgetragen wird?
  3. Ist ein gemeinsamer Vor-Ort-Termin mit Vertretern des Betreibers, der Stadtverwaltung sowie interessierten Mitgliedern des Stadtrates, insbesondere der Ausschüsse StBV und KT, organisiert durch die Verwaltung möglich, um direkt vor Ort die entsprechende Problemlagen zu
    debattieren?

Es wird um eine mündliche und eine ausführliche schriftliche Stellungnahme gebeten.

Carola Schumann                                                                  Beate Wübbenhorst
Stadträtin Fraktion CDU/FDP/BfM                                         Stadträtin SPD- Stadtratsfraktion

 

 

Überwachung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit

Überwachung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Trümper,

mit der Information I0276/14 „Überwachung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit Betrachtungszeitraum vom 12.03.2014 bis 31.08.2014" wurde dem Stadtrat eine erste Auswertung des Projektes vorgelegt.

Aus persönlichen Beobachtungen und Gesprächen mit Bürgern hat sich jedoch noch weiterer Informationsbedarf herausgestellt.

Daher stelle ich folgende Fragen:

  1. In welchem Verhältnis stehen die Einnahmen aus den Buß- und Verwarngeldverfahren
    zu den dafür aufgewendeten Personalkosten?
  2. Wo werden, außer an Schulen, Tempo-30-Zonen, Alten- bzw. Pflegeheimen, zusätzlich
    Messungen vorgenommen und nach welchen Kriterien werden diese Orte ausgewählt?

Ich bitte um eine schriftliche Beantwortung.

Carola Schumann

Zaun Demenz Centrum Vitanas Materlikstraße 1-10 Schleinufer

21.1.2014 Zaun Demenz Centrum Vitanas Materlikstraße 1-10Schleinufer

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

das neue Vitanas Demenz Centrum im Gebäude der ehemaligen Reichbahndirektion am Schleinufer wurde im August 2013 eröffnet. Die Fertigstellung der Außenanlagen erfolgte sukzessive. Nun wurde auch ein Zaun, der das Areal umgrenzt, errichtet.

Dieses „Bauwerk“ wirft einige Fragen auf, u.a. weil es dem Stadtbild nicht angemessen erscheint.

Ich bitte um eine kurze mündliche und ggf. ergänzende schriftliche Beantwortung nachstehender Fragen:

  1. Ist bekannt, ob der Zaun ein Provisorium ist oder bereits die endgültige Umgrenzung des Areals?
  2. Gibt es eine vertragliche Vereinbarung zwischen der Stadt und der Vitanas-Gruppe über Art und Gestaltung der Umgrenzung? Wenn ja, was sieht sie vor und wurden die Vorgaben eingehalten?
  3. Wenn die Frage 3 verneint wird: Welche Möglichkeiten sehen Sie, die Eingrenzung des Vitanas-Areals dem Straßenbild angemessener zu gestalten?

 

Stand Prüfung Hundeauslaufwiese Ottersleben

 Stand Prüfung Hundeauslaufwiese Ottersleben 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, 

im Antrag A0055/12 vom 31. Mai 2012 hatte ich um Vorschläge für die Ausweisung einer Hundeauslaufwiese für den Stadtteil Ottersleben gebeten.

In der Stellungnahme der Verwaltung S0172/12 vom 20.06.12 wurde u.a. mitgeteilt: „Durch den EB SFM wird derzeit überprüft, ob südlich der Klinke eine gemeinsame Hundeauslaufwiese für die Stadtteile Ottersleben (anteilig in einer Größe von ca. 1000 m²) und Lemsdorf (anteilig in einer Größe von ca. 800 m²) ausgewiesen werden könnte. Weitere geeignete Flächen sind uns nicht bekannt.“

Wir hatten daraufhin die weitere Beratung des Antrages vertagen lassen. 

Ich bitte um die schriftliche Beantwortung nachstehender Fragen:

  1. Welchen Stand hat die o.g. Prüfung durch den EB SFM, nachdem nunmehr 18 Monate vergangen sind?
  2. Wann werden die Prüfergebnisse dem Stadtrat zur weiteren Beratung vorgelegt?

 

 

Rufbus Westerhüsen – Beyendorf-Sohlen

3.12.2014

Rufbus Westerhüsen – Beyendorf-Sohlen

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

auf meine Anfrage F0198/10 „Rufbus Westerhüsen – Beyendorf-Sohlen“ wurde von der Verwaltung in der S0015/11 vom 18.01.2011 u.a. mitgeteilt: „Die Möglichkeiten für die weitere Verbesserung und Qualifizierung des ÖPNV-Angebotes in der Landeshauptstadt Magdeburg werden weiterhin geprüft. Zusätzliche Erschließungen in dem o.g. Bereich sind aus heutiger Sicht aber leider nicht wirtschaftlich darstellbar.“

Ich gehe davon aus, dass sich die angekündigte „weitere Verbesserung … des ÖPNV-Angebotes“ niederschlägt in dem Verkehrskonzept Südost, das sich derzeit noch in der Erarbeitung befindet. 

Ich bitte um eine schriftliche Beantwortung nachstehender Fragen: 

  1. Welchen Stand der Erarbeitung hat das Verkehrskonzept Südost?

  2. Wann wird es dem Stadtrat vorgelegt?

  3. Sind dort Aussagen zur Verbesserung der Verkehrsanbindung von Westerhüsen nach Beyendorf-Sohlen bspw. durch alternative Angebote wie die Bereitstellung eines Rufbuses vorgesehen?

 

Homepages von Grundschulen der Landeshauptstadt Magdeburg

5.9.2013 

Homepages von Grundschulen der Landeshauptstadt Magdeburg 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

In der Stellungnahme der Verwaltung S0176/13 zu unserem Antrag A0083/13 „Erstellung von Schulwegplänen“ wird festgestellt, „dass zzt. nur zwei Drittel der Grundschulen der LH MD über eine eigene Homepages verfügen.“ 

Ich bitte um die schriftliche Beantwortung nachstehender Fragen:

  1. Worin liegen die Ursachen dafür, dass etwa ein Drittel der Magdeburger Grundschulen verteilt über das Stadtgebiet nicht über den Zugang zum Internet verfügen?
  2. Wo liegt die Zuständigkeit, diesen Zustand/Missstand zu beseitigen?
  3. Welche Kosten wären für wen damit verbunden?

 

Kooperation von Schulen und Jugendclubs in der Landeshauptstadt Magdeburg

06.06.2013 

Kooperation von Schulen und Jugendclubs in der Landeshauptstadt Magdeburg 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

um eine bessere Nutzung der städtischen Jugendclubs zu erreichen, ist eine

Kooperationsbeziehung mit den nächstgelegenen Schulen ggf. hilfreich. Das gilt auch für Grundschulen, weil immer mehr unter 10-Jährige das Angebot von Jugendclubs frequentieren. 

Dazu habe ich nachstehende Fragen, die ich Sie bitte, schriftlich zu beantworten.

  1. Wie hat sich die Zusammenarbeit zwischen Jugendclubs und Schulen in den vergangen Jahren aus der Sicht der Verwaltung entwickelt? Welche Bedeutung können Kooperationsverträge aus der Sicht der Verwaltung spielen, um die Zusammenarbeit weiter zu verbessern?
  2. Welche Jugendclubs haben einen Kooperationsvertrag mit einer Schule abgeschlossen, wo bestehen informelle Absprachen, beispielsweise hinsichtlich gemeinsamer Projekte oder zur Nutzung von Sporthalle oder Sportplatz? Wann und zu welchem Zweck wurden diese Kooperationsverträge abgeschlossen bzw. seit wann bestehen diese informellen Absprachen? Wir erbitten eine tabellarische Aufstellung.
  3. Gibt es ein Muster für einen Kooperationsvertrag zwischen einem Jugendclub und einerSchule, das die Verwaltung möglichen Vertragspartnern empfiehlt?

 

Umwandlung in Gemeinschaftsschulen

6.6.2013 

Umwandlung in Gemeinschaftsschulen 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

zu den Faktoren, die gegenwärtig unsere Schulentwicklungsplanung beeinflussen, gehört auch die Umwandlung von Sekundarschulen (SK) in Gemeinschaftsschulen (GS). 

Dazu habe ich nachstehende Fragen, die ich Sie bitte, schriftlich zu beantworten.

  1. Welche Folgen hat die Umwandlung von einer SK in eine GS unter bautechnischen, personellen Aspekten und denen der Betriebskosten?
  2. Welche möglichen Konsequenzen ergeben sich aus dem Rechtsanspruch der Schüler auf Besuch der jeweiligen Schulform durch die Einführung der neuen Schulform der GS?
  3. Welche Magdeburger Schulen haben sich um die Umwandlung in eine GS beworben und welche daraus resultierenden Konsequenzen werden für die mittelfristige Schulentwicklungsplanung gesehen?